Friedhofsgebühren Rastede 2026 – aktuelle Satzung & Kosten

📍 Gemeinde Rastede · Niedersachsen · PLZ 26180

📊 Amtliche Friedhofsgebühren im Überblick

Tarifstand: 2024
🏛️ Auszug der wichtigsten Gebührentatbestände gemäß Friedhofsgebührensatzung (Stand: 29.11.2023 (Inkrafttreten 15.01.2024)). Rechtlich verbindlich ist ausschließlich die amtliche Originalsatzung der Friedhofsverwaltung.
🏛️ Sargwahlgrab
🟢 Einmalbetrag laut Satzung
1.000,00 €
für 25 Jahre Ruhezeit (1 Platz)
📄 § 4 Ziff. 1.1.1 GebS (Wahlgrabstätte für Sargbestattung, pro Grab; gem. § 6 Abs. 2 Friedhofsbenutzungssatzung 1 Sargbestattung je Grab)
🕊️ Urnenwahlgrab
🟢 Einmalbetrag laut Satzung
610,00 €
für 25 Jahre Ruhezeit (1 Platz)
📄 § 4 Ziff. 1.2.2 GebS (Wahlgrabstätte im Rasenfeld; gem. § 6 Abs. 1 Buchst. b Friedhofsbenutzungssatzung nur 1 Urne je Grab)
🌳 Baumbestattung
🟢 Einmalbetrag laut Satzung
610,00 €
für 25 Jahre Ruhezeit (1 Platz)
📄 § 4 Ziff. 1.2.5 GebS (Baumgrabstätte; gem. § 6 Abs. 1 Buchst. b Friedhofsbenutzungssatzung nur 1 Urne je Grab)
⛏️ Beisetzung / Aushub
🟢 Einmalbetrag laut Satzung
554,50 €
Einmalgebühr je Beisetzung (1 Person)
📄 § 4 Ziff. 3.1 und 3.3 GebS
🕯️ Trauerhalle / Kapelle
🟢 Einmalbetrag laut Satzung
190,00 €
Einmalgebühr je Nutzung
📄 § 4 Ziff. 4.2 GebS

🏛️ Friedhofssatzung & Gebührentarife im Volltext

⚖️ 1. Friedhofsgebührensatzung Stand: 29.11.2023 (Inkrafttreten 15.01.2024) Volltext anzeigen ▼

Hinweis: Der folgende Text wurde maschinell aus dem Originaldokument ausgelesen (Rohtext). Formatierungsabweichungen vom Original sind möglich. Rechtlich verbindlich ist ausschließlich die amtlich verkündete Satzung (Originaldokument bzw. amtliche Fundstelle) – nicht diese Textwiedergabe.

​‌​‌​​‌‌​‌​​​‌‌‌​‌​​‌‌​‌​​‌​‌‌​‌​​‌‌​​​​​​‌‌​​‌‌​​‌‌​‌​​​​‌‌​‌​‌​​‌‌​​​‌​​‌‌​​​​​​‌‌​​​​​​‌‌​‌​‌ Kirchlicher Friedhof Ev.-luth. Kirchengemeinde Rastede — Gebührenordnung

Friedhofsgebührensatzung

für die Friedhöfe der Ev.-luth. Kirchengemeinde Rastede in 26180 Rastede.

Gemäß Art. 16 der Kirchenordnung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg vom 20. Februar 1950 und § 6 Abs. 1 Friedhofsgesetz (FhG) vom 10. Juni 2017, jeweils in der geltenden Fassung, hat der Gemeindekirchenrat der Ev.-luth. Kirchengemeinde Rastede am 29. November 2023 die folgende Friedhofsgebührensatzung beschlossen:

§ 1 Grundsatz

Für die Benutzung der Friedhöfe oder deren Einrichtungen sowie für sonstige Leistungen des Friedhofsträgers werden Gebühren nach Maßgabe dieser Satzung erhoben.

§ 2 Gebührenpflichtige

(1) Zur Zahlung der Gebühren ist verpflichtet, wer

  • a) ein Nutzungsrecht an einer Grabstätte erwirbt oder verlängert.
  • b) Leistungen nach dieser Satzung beantragt oder veranlasst hat oder durch sie unmittelbar begünstigt wird.

(2) Mehrere Gebührenschuldner haften als Gesamtschuldner.

§ 3 Festsetzung und Fälligkeit der Gebühren

(1) Die Festsetzung der Gebühren erfolgt durch einen schriftlichen Gebührenbescheid. (2) Die Gebühren werden mit Bekanntgabe des Gebührenbescheides fällig, sofern in diesem Bescheid kein anderer Termin genannt wird. (3) Der Friedhofsträger kann die Benutzung des Friedhofes untersagen und Leistungen verweigern, sofern ausstehende Gebühren nicht entrichtet worden sind. (4) Ausstehende Gebühren werden im Verwaltungszwangsverfahren eingezogen.

§ 4 Gebührentarif

1. Vergabe von Nutzungsrechten an Grabstätten

1.1Wahlgrabstätten für Sargbestattungen (Nutzungsdauer 25 Jahre)
1.1.1Wahlgrabstättenpro Grab1.000,00 €
1.1.2Wahlgrabstätten im Rasenfeldpro Grab1.690,00 €
1.1.3Wahlgrabstätten in Gemeinschaftsgrabanlagen Rastede mit Bronzetafelpro Grab1.995,00 €
1.1.4Wahlgrabstätten in Gemeinschaftsgrabanlagen Wahnbek mit Namensschildpro Grab1.850,00 €
1.1.5Wahlgrabstätten für Erdbestattungen von Kindern bis zum vollendeten fünften Lebensjahrpro Grab550,00 €
1.1.6Wahlgrabstätten für Erdbestattungen von Tod-, Fehl- und Ungeborenen im besonderen Feldpro Grab175,00 €
1.2Wahlgrabstätten für Urnenbeisetzungen (Nutzungsdauer 25 Jahre)
1.2.1Wahlgrabstättenpro Grab735,00 €
1.2.2Wahlgrabstätten im Rasenfeldpro Grab610,00 €
1.2.3Wahlgrabstätten in Gemeinschaftsgrabanlagen Rastede mit Namensschildpro Grab825,00 €
1.2.4Wahlgrabstätten in Gemeinschaftsgrabanlagen Wahnbek mit Namensschildpro Grab825,00 €
1.2.5Wahlgrabstätten in Baumgrabstättenpro Grab610,00 €

2 Verlängerung der Nutzungsrechte von Wahlgräbern

Die Verlängerung des Nutzungsrechtes wird für alle Gräber einer Wahlgrabstätte taggenau mindestens bis zum Ende der letzten Ruhezeit in der Grabstätte vorgenommen (§ 32 Abs. 1 und 4 FhG).

  • Die Gebühr für jedes volle Jahr des Verlängerungszeitraumes beträgt 1/25 (ein Fünfundzwanzigstel) der unter Nr. 1.1) und 1.2) ausgewiesenen Gebühr.
  • Die Gebühr für jeden zusätzlich angefangenen Tag beträgt 1/365 (ein Dreihundertfünfundsechzigstel) der Gebühr für jedes volle Jahr des Verlängerungszeitraumes.

3 Bestattungsgebühren

3.1Herstellung eines Grabes für Verstorbene vom vollendeten fünften Lebensjahr an (Sargbestattung)554,50 €
3.2Herstellung eines Grabes für Verstorbene bis zum vollendeten fünften Lebensjahr (Sargbestattung) oder Herstellung eines Grabes für Tot-, Fehl- und Ungeborene - §§ 2 Abs. 3, 8 BestattG - (Sargbestattung)277,50 €
3.3Herstellung eines Urnengrabes230,00 €

4 Benutzung von Friedhofseinrichtungen

  1. 4.1. Aufbewahrung eines Sarges in der Ruhekammer 160,50 €
  2. 4.2. Nutzung der Friedhofskapelle für Trauerfeiern 190,00 €
  3. 4.3. Gebühren für Organisten 58,00 €

5 sonstige Gebühren

  1. 5.1. Randsteine liefern und verlegen (Wahnbek) Einzelgrab 79,50 €
  2. 5.2. Randsteine liefern und verlegen (Wahnbek) Doppelgrab 119,50 €
  3. 5.3. Zwischenplatten (Hahn-Lehmden) 59,00 €

6 Freilegung, Aus- und Umbettungen

  1. 6.1. Freilegung/Ausbettung eines Sarges nach Aufwand
  2. 6.2. Ausbettung/Tieferbettung einer Urne nach Aufwand
  3. 6.3. Umbettung auf einen Friedhof desselben Friedhofsträgers Zusätzlich zu den unter 6.1) und 6.2) genannten Gebühren werden die Bestattungsgebühren nach Ziffer 3 erhoben.
  4. 6.4. Verwaltungsgebühr für die Umbettung eines Sarges oder einer Urne pro Stunde 50,00 €

7 Vollständiger oder teilweiser Verzicht auf das Nutzungsrecht an einer Grabstätte

  1. 7.1. Verwaltungsgebühr pro Stunde 50,00 €
  2. 7.2. Grünpflegeaufwand bis zum Ablauf des Nutzungsrechtes pro Jahr und Grab 37,00 €

8 Leistungen im Rahmen von Ersatzvornahmen nach § 50 FhG

  1. 8.1. Leistungen im Rahmen von Ersatzvornahmen nach Aufwand
  2. 8.2. Verwaltungspauschale (Anteil an den Leistungen zu 8.1) pro Stunde 50,00 €

9 Leistungen außerhalb der o. g. Tarife

Für besondere Leistungen, die im Gebührentarif nicht vorgesehen sind, bemisst sich die Gebühr nach dem tatsächlich erbrachten Aufwand.

10 Umsatzsteuerpflicht

Die o. g. Tarife sind grundsätzlich ohne Mehrwertsteuer berechnet. Soweit für einzelne Leistungen eine Mehrwertsteuer zu erheben ist, ist diese durch die gebührenpflichtige Person zusätzlich zu entrichten.

§ 5 Inkrafttreten

Diese Friedhofsgebührensatzung tritt am 15. Januar 2024 in Kraft.

Gleichzeitig tritt die Friedhofsgebührensatzung vom 01.05.2016 außer Kraft.

Rastede, den 29.11.2023

(Vorsitzender) des Gemeindekirchenrates (Mitglied des Gemeindekirchenrates)

📜 2. Friedhofssatzung Stand: 27.09.2023 (Inkrafttreten 01.01.2024) Volltext anzeigen ▼

Hinweis: Der folgende Text wurde maschinell aus dem Originaldokument ausgelesen (Rohtext). Formatierungsabweichungen vom Original sind möglich. Rechtlich verbindlich ist ausschließlich die amtlich verkündete Satzung (Originaldokument bzw. amtliche Fundstelle) – nicht diese Textwiedergabe.

Kirchlicher Friedhof Ev.-luth. Kirchengemeinde Rastede — Friedhofssatzung

Friedhofsbenutzungssatzung Anlage zu § 7 Abs. 3 der Friedhofsbenutzungssatzung für die Friedhöfe in Hahn-Lehmden, Rastede, Wahnbek

Träger der Friedhöfe: Ev.-luth. Kirchengemeinde Rastede, Denkmalsplatz 2, 26180 Rastede https://www.kirche-rastede-wiefelstede.de/kirchengemeinden/rastede

Gemäß Art. 16 der Kirchenordnung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg vom 20. Februar 1950 und

§ 6 Abs. 1 Friedhofsgesetz (FhG) vom 10. Juni 2017 hat der Gemeindekirchenrat der Ev.-luth. Kirchengemeinde

Rastede (Friedhofsträger) am 27.09.2023 die folgende Friedhofsbenutzungssatzung beschlossen.

Friedhofsbenutzungssatzung für die Friedhöfe der Ev.-luth. Kirchengemeinde Rastede in Hahn-Lehmden, Rastede und Wahnbek

§ 1 – Geltungsbereich und Friedhofszweck

Diese Friedhofsbenutzungssatzung gilt für die Friedhöfe der Ev.-luth. Kirchengemeinde Rastede. Deren Friedhöfe umfassen zurzeit die folgenden Flurstücke mit einer Gesamtgröße von 54.427 m2:

a) Der Friedhof Hahn-Lehmden umfasst auf dem Flurstück 205/1, Flur 18, Gemarkung Rastede eine Größe von 14.506 m².

b) Die Friedhöfe in Rastede umfassen auf den folgenden Flurstücken der Flur 21, Gemarkung Rastede eine Größe von insgesamt 27.920 m²: • Alter Friedhof:

Flurstücke 449, 451/2 und 451/3, • Neuer Friedhof, Felder 1 - 8: Flurstück 448/1, • Neuer Friedhof, Feld 9: Flurstück 457/2, • Parkfriedhof:

Flurstücke 443 und 444.

c) Der Friedhof Wahnbek umfasst auf den Flurstücken 158/19 und 158/17, Flur 50, Gemarkung Rastede eine Größe von insgesamt 12.001 m².

§ 2 – Grabfelder

Auf den Friedhöfen bestehen Grabfelder für die folgenden Grabarten: a) Wahlgrabstätten für Erdbestattungen • Friedhof Hahn-Lehmden: Feld 1-3; • Alter Friedhof Rastede:

Felder 1 und 2, • Neuer Friedhof Rastede:

Felder 1 - 8, • Neuer Friedhof Rastede:

Feld 9, Reihen 1 - 12, • Parkfriedhof Rastede:

Felder 1 und 2, • Friedhof Wahnbek:

Felder 1 und 2, Linien A - L, Feld 3 Linien A - K. b) Wahlgrabstätten für Feuerbestattungen • Friedhof Hahn-Lehmden: Feld 1, • Neuer Friedhof Rastede:

Feld 9, Reihen 13 ff, • Friedhof Wahnbek:

Feld 3, Linien M - Z. c) Wahlgrabstätten im Rasenfeld • Grabstätten im Rasenfeld für Erdbestattungen: Alter Friedhof Rastede, Felder 4 und 5, • Grabstätten im Rasenfeld für Erdbestattungen: Neuer Friedhof Rastede, Felder 1 bis 8, • Grabstätten im Rasenfeld für Feuerbestattungen: Parkfriedhof Rastede, Feld 3.

d) Wahlgräber in Gemeinschaftsgrabanlagen für Erdbestattungen • Alter Friedhof Rastede:

Feld 3, • Neuer Friedhof Rastede:

Feld 4, • Friedhof Wahnbek.

Feld 2, Linien M - Q. e) Wahlgräber in Gemeinschaftsgrabanlagen für Feuerbestattungen • Alter Friedhof Rastede:

Feld 6, • Parkfriedhof Rastede:

Felder 2a und 2b, • Friedhof Wahnbek:

Feld 2, Linie R. f) Sternengräber für Kinder in Gemeinschaftsgrabanlagen • Neuer Friedhof Rastede:

Feld 5. g) Wahlgrabstätten für Feuerbestattungen unter einem Baum (Baumgrabstätten) • Friedhof Hahn-Lehmden: Feld 4, • Friedhof Wahnbek:

Feld 6. h) Auf dem Alten Friedhof Rastede Felder 1 und 2 und auf dem Neuen Friedhof Rastede Felder 1 - 4 befinden sich historische Grabkeller.

§ 3 – Besondere Bestimmungen zu den Grabarten

(1) Das Angebot an Grabstätten richtet sich nach der tatsächlichen Verfügbarkeit. Es besteht kein Anspruch auf ein Nutzungsrecht an einer bestimmten Grabstätte oder auf einem bestimmten Friedhof. (2) Gemeinschaftsgrabanlagen nach § 2 Buchst. d), e) und f) können Anlagen mit und ohne besondere Gestaltungen umfassen. Gemeinschaftsgrabanlagen mit besonderen Gestaltungen sind gärtnerisch umfassend gestaltet und dauerhaft gepflegt. Grabstätten im Rasenfeld nach § 2 Buchst. c) können auch mit Rindenmulch belegt sein. (3) Sternengräber nach § 2 Buchst. f) dienen der Bestattung von Kindern bis zur Vollendung des dritten Lebensmonats, sowie von Tot-, Fehl- und Ungeborenen. Den Angehörigen steht über dem Grab eine Fläche von 40 cm x 60 cm zur Gestaltung zur Verfügung. Dort kann auch ein Liegestein (max. 30 x 30 cm) oder ein Holzkreuz (max. 45 cm hoch) mit dem Namen und den Daten des Kindes errichtet werden. Weitere Kindergräber können mit kleineren Grabgrößen auf allen Friedhöfen einrichtet werden. (4) Wenn die Pflege einer Wahlgrabstätte nach § 2 Buchst. a) und b) nicht mehr gewährleistet werden kann, können Wahlgrabstätten auf Antrag von Nutzungsberechtigten gegen Entgelt eingeebnet und in ein Rasenfeld umgewandelt werden. (5) Weitere Grabarten können durch Beschluss des Gemeindekirchenrates mit Genehmigung durch den Oberkirchenrat (Art. 27 Abs. 1 Nr. 9 Kirchenordnung) eingerichtet werden.

§ 4 – Ruhezeiten

Abweichend von § 3 FhG beträgt die Ruhezeit für Sargbestattungen in Grabkellern 40 Jahre.

§ 5 – Dauer und Vorerwerb von Nutzungsrechten an Wahlgräbern

(1) Die Nutzungsrechtsdauer bei Wahlgräbern beträgt 25 Jahre. (2) Die Verlängerung eines Nutzungsrechtes für Wahlgräber einschließlich der Grabkeller muss für fünf Jahre erfolgen, soweit es sich nicht um eine Anpassung an die Ruhezeit handelt. (3) Ein Nutzungsrecht kann jederzeit auch ohne konkreten Trauerfall erworben werden. Der Erwerb muss für fünf Jahre erfolgen. Das Nutzungsrecht kann jeweils nach vier Jahren um weitere fünf Jahre verlängert werden.

§ 6 – Urnenbeisetzungen in Wahlgrabstätten

(1) Mit Ermächtigung durch § 23 Abs. 5 FhG werden die folgenden abändernden Regelungen zu

§ 23 Abs. 3 FhG getroffen:

a) In Gräbern für Feuerbestattungen nach § 2 Buchst. b) dürfen bis zu vier Urnen beigesetzt werden, b) In Gräbern für Feuerbestattungen im Rasenfeld, in Gemeinschaftsgrabanlagen und in Baumgrab-stätten darf eine Urne beigesetzt werden. (2) Mit Ermächtigung durch § 23 Abs. 5 FhG werden die folgenden abändernden Regelungen zu

§ 23 Abs. 4 FhG getroffen:

In einem Grab für Erdbestattungen nach § 2 Buchst. a) 1 dürfen eine Leiche oder eine Urne bestattet werden. Nach der ersten Bestattung können bis zu drei weitere Urnen beigesetzt werden. Nach der Beisetzung einer Urne in einem Grab für Erdbestattungen ist die Bestattung eines Sarges nicht zulässig, solange noch die Ruhezeit einer Urne läuft. (3) Auf einer Grabstelle in einem Grabkeller dürfen vier Urnen beigesetzt werden.

§ 7 – Gestaltungsrichtlinien

(1) Leitbild für die Gestaltung der Grabstätten ist der grüne, blühende Friedhof. Jede Grabstätte ist so zu gestalten, zu unterhalten und an die Umgebung anzupassen, dass die Würde des jeweiligen Friedhofes in seinen einzelnen Teilen sowie in seiner Gesamtanlage gewahrt wird. (2) Die Gestaltung von Grabstätten umfasst die Errichtung von Grabmalen und die gärtnerische Gestaltung. Sie ist Recht (§ 30 Abs. 1 Satz 5 FhG) und Verpflichtung (§§ 36 Abs. 1 und 38 Abs. 1 FhG) zugleich. Einfassungen und Grababdeckungen, die eine bauliche Einheit mit dem Grabmal bilden, sind dem Grabmal zuzuordnen, alle anderen gelten als Teil der gärtnerischen Gestaltung. (3) Zur Gestaltung der Grabstätten im Einzelnen wird auf die anliegenden Richtlinien verwiesen, die Bestandteil dieser Satzung sind. Soweit die Gestaltung von Grabanlagen ausschließlich dem Friedhofsträger vorbehalten ist, ist sie nicht Gegenstand der Gestaltungsvorschriften. Dies gilt insbesondere für Gemeinschaftsgrabanlagen (§ 25 FhG) und Baumgrabstätten (§ 26 FhG).

(4) Den Belangen des Umwelt- und Naturschutzes ist bei der Gestaltung der Grabstätten in besonderer Weise Rechnung zu tragen (§ 48 FhG). Insbesondere ist die Verwendung von Materialien unzulässig, die mit Farben

oder Lacken, auf chemische oder in sonstiger Weise umweltbelastend behandelt worden sind und dabei zu einer Verunreinigung des Bodens führen können. (5) Auf den Friedhöfen sind Grabfelder mit allgemeinen und Grabfelder mit zusätzlichen Gestaltungs-vorschriften eingerichtet. Allgemeine Gestaltungsvorschriften gelten grundsätzlich in gleicher Weise für alle Grabfelder. Zusätzliche Gestaltungsvorschriften gelten nur für die Grabfelder, die ausdrücklich als Grabfelder mit zusätzlichen Gestaltungsvorschriften ausgewiesen sind; sie gehen dort im Zweifel den allgemeinen Gestaltungsvorschriften vor. Für das Feld 9 auf dem Neuen Friedhof Rastede bestehen lediglich allgemeine Gestaltungsvorschriften.

§ 8 – Pflichten der Nutzungsberechtigten

(1) Der anfallende Abfall auf unserem Friedhof entsprechend der vorhandenen Abfallbehältnisse zu trennen. Gewerbetreibende sind nach § 13 Abs. 5 Satz 3 FhG verpflichtet, die bei ihren Arbeiten anfallenden Abfälle auf eigene Kosten zu entsorgen. (2) Nutzungsberechtigte eines bereits bestehenden Wahlgrabes sind verpflichtet, vor einer Bestattung das Grabmal, die Einfassung, Pflanzen mit umfangreicherem Wurzelwerk sowie größere Ausstattungs-gegenstände zu entfernen bzw. entfernen zu lassen. Soweit mit der Friedhofsverwaltung kein anderer Termin vereinbart wird, müssen diese Arbeiten zwei Werktage vor der Bestattung abgeschlossen sein. (3) Die Nutzungsberechtigten eines Grabkellers sind verpflichtet, den Grabkeller vor einer Bestattung für die Bestattung herrichten zu lassen. Vorhandene Särge, Überreste von Körpern oder Aschen können dafür nach Ablauf der Ruhezeit entsprechend § 13 Abs. 8 Nds. Bestattungsgesetz auf pietätvolle Weise an eine andere Stelle des Grabkellers verbracht werden. (4) Wenn für eine Beerdigung ein Grabmal, eine Einfassung, die Bepflanzung oder Ausstattungsgegenstände von einer benachbarten Grabstelle vorübergehend entfernt werden müssen, hat der Nutzungsberechtigte des Grabes, von dem aus die Maßnahme verursacht wird, die Kosten zu tragen. Nach der Bestattung ist das Nachbargrab umgehend wieder in den vorherigen Zustand zu versetzen.

§ 9 – Besondere Bestimmungen

Auf dem Neuen Friedhof Rastede, Felder 1 bis 8, werden keine neuen Nutzungsrechte nach § 2 Buchstabe a) vergeben.

§ 10 – Ruhekammer und Kapelle

(1) Die Ruhekammern in Hahn-Lehmden und in Rastede stehen entsprechend ihrer Widmung zur Aufnahme des Leichnams vor der Bestattung zur Verfügung. (2) Trauerfeiern können in der Auferstehungskapelle auf dem Parkfriedhof (Rastede) durchgeführt werden.

§ 11 – Übergangsvorschriften

Diese Satzung gilt für alle Nutzungsrechte.

§ 12 – Inkrafttreten

(1) Diese Friedhofsbenutzungssatzung tritt am 1.1.2024 in Kraft. (2) Mit Inkrafttreten dieser Satzung tritt die Satzung vom 29. August 2012 außer Kraft.

26180 Rastede, den 27. September 2023

Anlage zu § 7 Abs. 3 der Friedhofsbenutzungssatzung vom 27.09.2023 für die Friedhöfe der Ev.-luth. Kirchengemeinde Rastede

  1. 1. Allgemeine Vorschriften für gärtnerische Gestaltungen (1) Bauliche und gestalterische Elemente, die Teil der gärtnerischen Gestaltung sind, dürfen nur aus Materialien und Bearbeitungsformen bestehen, die dem gestalterischen Leitbild des grünen, blühenden Friedhofes (§ 35 Friedhofsgesetz) nicht widersprechen. (2) Nicht zulässig sind Gestaltungen oder Bearbeitungen, die andere Friedhofsbesucher in ihrer Andacht stören könnten oder zu einer Verunstaltung des Friedhofes führen würden. Dies sind insbesondere a. die Verwendung von Kunststoffen oder Hartfaserplatten und vergleichbaren Baustoffen sowie von Blechen insbesondere auch für die Grabumrandung, b. das Belegen der Grabstätte mit gebrochenen, nicht natürlichen Materialen wie Glas, Kunststoffen oder ähnlichen Materialien, c. die Verwendung von verbotenen oder herabsetzenden Zeichen und Inschriften, sowie von Zeichen und Inschriften, die zu Kontroversen Anlass geben könnten. (3) Die gärtnerische Herrichtung, Bepflanzung und Unterhaltung der Grabstätten unterliegt unbeschadet der Bestimmungen der §§ 12 Abs. 3 Buchst. f) und g), 35, 36, und 38 FhG den in den zusätzlichen Gestaltungsvorschriften genannten Anforderungen. (4) Für zusätzliche gestalterische Elemente, die nicht Teil der gärtnerischen Gestaltung sind, gelten die Bestimmungen der Absätze 1 bis 3 entsprechend.
  1. 2. Allgemeine Gestaltungsvorschriften für Grabmale (1) Für Grabmale sind insbesondere natürliche Werkstoffe wie Natursteine oder Holz zu verwenden. Grabmale aus anderen Materialen sind im Einzelfall im Genehmigungsverfahren unter Würdigung einer harmonischen Gesamtstruktur des Friedhofes zu beurteilen. (2) Nicht zulässig sind Grabmale, deren Gestaltungen andere Friedhofsbesucher in ihrer Andacht stören könnten oder zu einer Verunstaltung des Friedhofes führen würden. Dies sind insbesondere a. Grabmale, die sich in Form, Farbe, Umfang oder Gestaltung erheblich und überproportional von der Umgebung der Grabstätte abheben, b. Grabmale aus Kunststoffen oder Kunststoffteilen, c. die Verwendung von verbotenen oder herabsetzenden Zeichen und Inschriften, sowie von Zeichen und Inschriften, die zu Kontroversen Anlass geben könnten, d. Grabmale mit Einrichtungen, die auf technischem Wege oder durch manuelle Eingriffe zu einer Veränderbarkeit der äußeren Gestaltung führen können. (3) Die Verwendung von QR-Codes ist zugelassen, wenn Antragsteller und Nutzungsberechtigte sich schriftlich verpflichten, mit den gezeigten Inhalten nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen und gleichzeitig den Friedhofsträger von der Haftung für die Inhalte freizustellen.
  1. 3. Zusätzliche Gestaltungsvorschriften für den Friedhof Hahn-Lehmden (Sargbestattungen: Felder 1 – 3; Urnenbeisetzungen: Feld 1)
  1. 3.1. Zusätzliche Gestaltungsvorschriften für gärtnerische Gestaltungen (1) Bei Neuerwerb des Nutzungsrechts hat die einzelne Grabstelle zurzeit folgende Größe:
    • a) Grabstelle für Erdbestattung: Länge: 1,80 m Breite: 1,20 m einschließlich des 30 cm rechts von der Grabstätte liegenden Weges. Dieser Weg ist mit drei Trittplatten 30 cm x 30 cm aus rotem Wesersandstein auf Kosten des Nutzungsberechtigten zu belegen und die Zwischenfugen mit den vorgesehenen bodendeckenden Polsterstauden zu bepflanzen.
    • b) Urnengrabstelle: Länge: 90 c m / Breite: 120 cm einschließlich des 30 cm rechts von der Grabstelle liegenden Weges. (2) Bei der Anlage der Grabstelle ist nicht gestattet, dass der Hügel die Höhe von 10 cm übersteigt. (3) Grabeinfassungen und Grababdeckungen jeder Art sind nicht gestattet. (4) Bei der Bepflanzung der Grabstätte sind nur folgende bodendeckende Pflanzenarten nebst gleichartigen anderen zugelassen: Sedum spurium splendens, Sedum acre, Thymus serphyllum carneus, Thymus serphyllum album, Thymus serphyllum coccineus, Phlox setacea vivid, Phlox setacea atropurpurea, Sagina sublata, Cerastium biebersteinii + tomentosum, Efeu, Immergrün, Cotoneaster dammeri, Cotoneaster dammeri radicans, Pachysandra terminalis, Juniperus horizontalis glauca. (5) Zur weiteren Ausschmückung der Grabstätte sind auf einem Fünftel der Grabfläche vor dem Stein oder bei Liegeplatten vor der Platte ein Blumenfenster mit Sommerblumen oder Stauden bis zu einer Höhe von 30 - 40 cm zugelassen. Beim Grabschmuck sind Kunststoffe (z.B. Plastik- oder Papierblumen) nicht erlaubt. (6) Es ist möglich, nur ein Blumenfenster anzulegen und den Rest der Grabfläche niveaugleich als Rasengrab auf Kosten des Nutzungsberechtigten vom Friedhofsträger pflegen zu lassen. (7) Eine Bepflanzung der Grabstätte mit Kleingehölzen ist nicht zulässig. Die Höhe der anderer Pflanzen darf eine Höhe von 120 cm nicht überschreiten.
  1. 3.2. Zusätzliche Gestaltungsvorschriften für Grabmale (1) Die Gräberfelder sind in Quartiere 1 eingeteilt, die sich nach Art der zugelassenen Grabsteine (hell oder dunkel) unterscheiden. (2) Material aus dem ein Grabmal herzustellen ist:
    • a) Für die hellen Quartiere: sind zugelassen: Oberkirchner Sandstein, dicht geschlossener Muschelkalk, Thüster Kalkstein, Roter Sandstein
    • b) für dunkle Quartiere sind zugelassen: Diabas, Grüner Dolomit, Grüner Fichtelgebirgsporphyr, Neuhessen Grün, Balmoral Rot, Roter Sandstein
    • c) Grabmale aus Holz sind auf allen Quartieren (dunkle und helle) zugelassen, wenn sie sich gut in das Gesamtbild des Feldes einfügen.
    • d) Schmiedeeiserne Grabmale sind auf allen Quartieren erlaubt. Sie dürfen jedoch nur auf besonderen Antrag aufgestellt werden.

1 Die Lage der Quartiere ergibt sich aus der Anhang: „Felder und Quartiere auf dem Friedhof Hahn-Lehmden“.

(3) Größe der Grabmale:

a) Stelen und Steinkreuze: Feld 1+2: Höchstmaß 100 x 50 cm, Stärke 12 cm Feld 3: bei drei Grabstellen Höchstmaß 120 x 55 cm; Stärke 14 cm bei zwei Grabstellen Höchstmaß 110 x 50 cm; Stärke 14 cm

bei einer Grabstelle Höchstmaß 100 x 50 cm; Stärke 14 cm Bei gewölbten Steinen wird eine Stärke von 14 -16 cm zugelassen. Bei Stelen mit 100 cm und mehr Höhe muss die Rückseite flächengenutzt durch Schrift oder Symbol gestaltet werden. Verhältnis Höhe zu Breite 2 : 1. Die Breite kann vermindert werden. mindestens 12 cm.

b) Grabmäler aus Holz und Kreuze aus Holz, Stein, Schmiedeeisen: Höhe: höchstens 100 cm, Breite: höchstens 30 cm; Kreuze 40 cm, Stärke: etwa 3 - 4 cm2

c) Liegeplatten: Maße: 45 x 65 cm höchstens mit leichter Wölbung von ca. 2 cm Höhe; Stärke

d) Breitsteine sind nicht erlaubt. (4) Bearbeitung und Beschriftung

a) Stehende Grabmale aus Oberkirchner Sandstein, dicht geschlossenem Muschelkalk, Thüster Kalkstein, Grünem Dolomit, Roter Sandstein: Nur die Schrift kann von Hand geschliffen sein (Feinschliff), alle übrigen Sichtflächen sind handwerklich zu bearbeiten (scharrieren, stocken, fein von Hieb bearbeitet). Die Schrift kann nach Belieben in erhabener oder stark vertiefter Ausführung gewählt werden. Bei erhabener Schrift ist eine Bossenhöhe von 8 mm mindestens erforderlich. Bei vertiefter Schrift 5 mm keilförmig. Die Schrift darf nicht getönt werden. Bei Stelen mit 100 cm und mehr Höhe muss die Rückseite flächengenutzt durch Schrift oder Symbol gestaltet werden.

b) Stehende und liegende Grabmale aus Grünem Fichtelgebirgsporphyr, Neuhessen Grün, Diabas, Balmoral Rot: Die Oberfläche der erhabenen Inschrift (8 mm Höhe mindestens) darf matt geschliffen sein (ohne Anwendung irgendwelcher künstlicher Mittel, um die Schrift noch mehr hervortreten zu lassen). Alle übrigen Schriftflächen gestockt bzw. fein von Hieb (nicht gespitzt) bearbeitet. Ein geschliffener Rand ist in keinem Fall zulässig. Ornamente plastisch fein von Hieb, eventuell sparsam von Hand geschliffen. Je nach Charakter des Ornaments ist entsprechende Bossenhöhe über die Schriftfläche hinaus zu berücksichtigen. Bei vertiefter Schrift 5 mm keilförmig mindestens.

c) Liegende Grabmale: Nur die Schriftoberfläche kann von Hand geschliffen sein (Feinschliff). Der Grund ist fein von Hieb zu bearbeiten, die Seitenflächen sind lotrecht zu scharrieren. Schrift nach Belieben in erhabener (8 mm Höhe mindestens) oder stark vertiefter Ausführung (5 mm keilförmig), nicht getönt.

d) Grabmale aus Holz dürfen nur in einwandfreier handwerklicher Ausführung aufgestellt werden. Zur Imprägnierung des Holzes sind Holzschutzmittel zu verwenden, welche die natürliche Vergrauung des Holzes nicht beeinträchtigen. Eine Lackierung ist unzulässig. Schrift in erhabener oder stark vertiefter, geschnitzter Ausführung (nicht ausgemalt). Gemalte Schrift ist nicht zulässig.

e) Schmiedeeiserne Grabmale müssen materialüblich gegen Rost geschützt sein, allerdings sind farbige Lackierungen nicht erlaubt (schwarze Schutzanstriche). Blech- oder Emaille Tafeln, um Namen oder Sprüche aufzunehmen, sind nicht erlaubt. Namen oder Sprüche sollten in Form eines liegenden Steingrabzeichens in der für das Quartier zugelassenen Art angebracht werden.

2 Beschluss 299/V/2024 über einen Antrag für ein Grabmal in Hahn-Lehmden: Der Gemeindekirchenrat beschließt einstimmig: Abweichend von den Vorgaben in der Friedhofsbenutzungssatzung können auf dem Friedhof in Hahn-Lehmden Grabmale aus Holz in den Maßen von Grabmälern aus Stein ausgeführt werden.

  1. 4. Zusätzliche gemeinsame Gestaltungsvorschriften für • den Alten Friedhof Rastede (Sargbestattungen, Feld 1 und 2) • den Neuen Friedhof Rastede (Sargbestattungen, Felder 1-8) • den Parkfriedhof Rastede (Sargbestattungen, Felder 1 und 2)
  1. 4.1. Zusätzliche Gestaltungsvorschriften für gärtnerische Gestaltungen (1) Jede Grabstätte muss von einem 20 cm breiten Streifen 3 umgeben sein, der von den Nutzungs- berechtigten zu pflegen und unkrautfrei zu halten ist, soweit er nicht mit Rasen eingesät ist. Die Maße der einzelnen Gräber innerhalb der Grabstätte betragen 80 cm in der Breite bei 180 cm Länge. Die Länge auf dem Parkfriedhof beträgt 200 cm. (2) Die Grabstätte kann mit einer Einfassung aus Naturstein umgeben werden. (3) Mindestens ein Drittel jeder Grabstätte muss bepflanzt werden. (4) Pflanzen dürfen eine Höhe von 180 cm nicht überschreiten. Auf dem Parkfriedhof ist eine maximale Pflanzenhöhe von 150 cm zulässig. (5) Es ist möglich, nur ein Blumenfenster anzulegen und den Rest der Grabfläche niveaugleich als Rasengrab auf Kosten des Nutzungsberechtigten vom Friedhofsträger pflegen zu lassen.
  1. 4.2. Zusätzliche Gestaltungsvorschriften für Grabmale Die größte mögliche Breite des Grabmals ergibt sich aus der Breite der Grabstätte minus 20 cm. Die Höhe darf 180 cm nicht überschreiten. Auf dem Parkfriedhof ist eine maximale Höhe des Grabmales von 150 cm zulässig.

3 D.h. zwischen den Grabstätten ist ein Streifen von 40 cm freizuhalten.

  1. 5. Zusätzliche Gestaltungsvorschriften für den Friedhof Wahnbek (Sargbestattungen: Felder 1, Feld 2 Linien A bis L, Feld 3 Linien A bis K; Urnenbeisetzungen: Feld 3, Linien N bis W)
  1. 5.1. Zusätzliche Gestaltungsvorschriften für gärtnerische Gestaltungen (1) Die Maße der einzelnen Gräber innerhalb der Grabstätte betragen
    • a) bei einer Grabstelle für Erdbestattung: Feld 1 und 2: Länge: 220 cm, Breite: 110 cm; Feld 3: Länge: 200 cm, Breite: 110 cm
    • b) bei einer Grabstelle für Urnenbeisetzung: Länge: 110 cm, Breite: 110 cm

(2) Die Grabstätte wird vom Friedhofsträger durch ein Klinkerband eingefasst. Andere Einfassungen sind nicht erlaubt. (3) Grabplatten sind nicht zulässig. Das Belegen der Grabstätte mit Kies und Splitt oder ähnlichen Stoffen anstelle einer Bepflanzung ist nicht gestattet. (4) Es ist möglich, auf einem Fünftel der Grabfläche vor dem Stein oder bei Liegeplatten vor der Platte nur ein Blumenfenster anzulegen und den Rest der Grabfläche auf Kosten des Nutzungsberechtigten niveaugleich als Rasengrab vom Friedhofsträger anlegen und pflegen zu lassen. (5) Die Höhe der Pflanzen darf die Höhe von 120 cm nicht überschreiten.

  1. 5.2. Zusätzliche Gestaltungsvorschriften für Grabmale (1) Für eine einheitliche Raumwirkung der Grabfelder sind Breite und Höhe der Grabmale an die Größe der Grabstätte anzupassen. Dafür gilt Folgendes:
    • a) Einzelgrabstätte Erdgrab: Es ist eine schlanke Stelenform zu wählen. Die Breite darf bei Einzelgräbern nicht die Hälfte der Grabbreite (50 cm - 55 cm) übersteigen. Die Höhe der Grabmale darf max. 120 cm, die Stärke muss 12 cm - 18 cm betragen. Kissensteine dürfen die Maße von 60 cm x 40 cm nicht überschreiten. Sie müssen in den Erdboden eingefüttert sein, die Neigung darf höchstens 10% betragen.
    • b) Doppelgrabstätte Erdgrab: Es können aufrechte oder liegende Grabzeichen verwandt werden. Die Grabsteine dürfen nicht breiter sein als die halbe Grabbreite (max. 100 cm). Stelen dürfen max. 120 cm hoch sein, Kreuze max. 120 cm. Holzgrabzeichen dürfen max. 140 cm hoch sein. Die Mindeststärke muss 12 - 18 cm betragen. Die Abmessungen Kissensteine dürfen von 60 cm x 40 cm nicht überschreiten. (2) Auf den Urnengräbern sind Kissensteine mit einem Einheitsmaß von 50 cm x 40 cm zu verlegen. (3) Das Anstreichen von Grabmalen, ausgenommen eine farblose Imprägnierung für Holzgrabmale, sowie die Verwendung von Silber- und Goldschrift sind untersagt.
  1. 6. Zusätzliche Gestaltungsrichtlinien für Grabstätten im Rasenfeld • Alter Friedhof Rastede (Sargbestattungen, Felder 4 und 5) • Neuer Friedhof Rastede (Sargbestattungen, Felder 1 bis 8) • Parkfriedhof Rastede (Urnenbeisetzungen, Feld 3) sowie für Baumgrabstätten (nur Urnenbeisetzungen) • Friedhof Hahn-Lehmden, Feld 4 • Friedhof Wahnbek, Feld 6

(1) Angaben über die bestattete Person sind auf einem erdbündig verlegten Liegestein in der Größe von 40 cm x 30 cm anzubringen. (2) Auf dem Neuen Friedhof Rastede dürfen auch Stelen oder Holzkreuze mit einer Höhe von nicht mehr als 45 cm und 20 cm x 20 cm in der Breite errichtet werden. Abweichend von Abs. 1 dürfen die Liegesteine auf dem Neuen Friedhof Rastede eine Größe von 30 cm x 20 cm nicht überschreiten. (3) Im Rasen eingelassene liegende Grabmale müssen mindestens 6 cm stark sein. Grabmale aus Sandstein 12 cm. (4) Auf dem Liegestein dürfen nur der Name (einschl. des Geburtsnamens) der verstorbenen Person und das Geburts- bzw. das Sterbedatum von einem Steinmetz 9 mm vertieft in den Liegestein eingearbeitet werden. Aufgesetzte Buchstaben sind nicht zugelassen. Steine oder andere Materialien dürfen nicht neben dem Liegestein abgelegt oder in den Boden eingelassen werden. Pro Grab darf nur ein Grabmal verlegt oder erstellt werden.

  1. 7. Ablage von Grabschmuck (1) Die Bepflanzung und die Ablage von Grabschmuck auf Grabstätten im Rasenfeld, Gemeinschafts- grabanlagen und Baumgrabstätten sind nicht gestattet. Zur Ablage von Grabschmuck werden gemäß § 28 Abs. 5 FhG besondere Stellen ausgewiesen. (2) Abweichend von Abs. 1 können im Anschluss an eine Beisetzung Kränze u. a. auf dem frischen Grab abgelegt werden. Nach Ablauf einer Frist von drei Wochen wird das Grab geräumt und eingeebnet.

Anhang zu den Gestaltungsrichtlinien (Felder und Quartiere auf dem Friedhof Hahn-Lehmden)

W E S T E N F E L D 870 871 872 873 874 875 876 877 878 879 880 883 884 885 886 887 888 889 890 891 892 893 894 895 896 897 898 899 900 901 902 903 904 905 906 907 908 909 910 829 830 831 832 833 834 835 836 837 838 839 842 843 844 845 846 847 848 849 850 851 852 853 854 855 856 857 858 859 860 861 862 863 864 865 866 867 868 869 788 789 790 791 792 793 794 795 796 797 798 801 802 803 804 805 806 807 808 773 774 775 776 777 778 779 780 781 782 783 784 785 786 787 706 707 708 709 710 711 712 713 714 715 716 717 718 719 720 721 722 723 724 725 726 729 730 731 732 733 734 735 736 737 738 739 740 741 742 743 744 745 746 665 666 667 668 669 670 671 672 673 674 675 676 677 678 679 680 681 682 683 684 685 688 689 690 691 692 693 694 695 696 697 698 699 700 701 702 703 704 705 624 625 626 627 628 629 630 631 632 633 634 635 636 637 638 639 640 641 642 643 644 606 607 608 609 610 611 612 613 614 615 616 617 618 619 620 621 622 623 542 543 544 545 546 547 548 549 550 551 552 553 554 555 556 557 558 559 560 563 564 565 566 567 568 569 570 571 572 573 574 575 576 577 578 579 580 581 582 501 502 503 504 505 506 507 508 509 510 511 512 513 514 515 516 517 518 519 522 523 524 525 526 527 528 529 530 531 532 533 534 535 536 537 538 539 540 541 W E G G E P F L A S T E R T 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 442 443 444 445 446 447 448 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 344 345 346 347 348 349 350 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 84 86 88 90 92 94 96 98 100 101 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 43 45 47 49 51 53 55 57 59 65 67 69 71 73 75 77 79 81 2 4 6 8 10 12 14 16 18 24 26 28 30 32 34 36 38 40 W E G

F E L D Q O N M L K J I H G F E D C B A 2 4 6 8 11 13 15 17 19 21 23 25 27 29 31 34 36 38 40 42 44 46 49 51 53 55 57 59 61 63 65 67 70 72 74 76 78 80 82 85 87 89 91 93 95 97 99 100 101 102 103 104 105 107 108 109 110 111 112 113 114 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 W E G F E L D 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 506 507 508 509 514 515 516 517 518 519 520 521 522 523 524 525 526 527 528 529 530 531 535 536 537 538 539 540 541 542 543 544 545 546 547 548 R A S E N O S T E N

🧮 Interaktiver Kosten-Baukasten: Was kostet eine Bestattung in Rastede?

Da jede Satzung andere Positionen enthält, können Sie hier die amtlichen Gebühren von Rastede mit Ihren persönlichen Wünschen kombinieren. Alle Häkchen und Euro-Beträge sind frei anpassbar!

Info zu Marktrichtwerten (PLZ-Region 26xxx) ↗
1. Gewünschte Grabart in Rastede anklicken (übernimmt den Satzungspreis):
2. Kostenpositionen prüfen, an-/abhaken oder eigene Angebote eintragen:
1. Grabnutzungsgebühr (🕊️ Urnenwahlgrab) 🟢 Laut Satzung
Amtliche Gebühr für das Nutzungsrecht an der Grabstelle in Rastede
€
2. Beisetzung / Grabaushub (Öffnen & Schließen) 🟢 Laut Satzung
Gebühr für das Öffnen und Schließen des Grabes laut Satzung
€
3. Trauerhalle / Feierhalle / Leichenhalle 🟢 Laut Satzung
Amtliche Gebühr für die Nutzung der Trauer-/Leichenhalle in Rastede (Bei stiller Beisetzung ohne Halle einfach Häkchen entfernen)
€
4. Kommunale Friedhofsunterhaltungs- / Pflegegebühr (falls erhoben) 🔶 Optional laut Satzung
Manche Gemeinden (z. B. über einen eigenen § für Friedhofsunterhalt) erheben zusätzlich 5–15 € pro Ruhezeitjahr für Wasser/Müll/Wegepflege.
€
5. Bestatter, Sarg/Urne, Versorgung, Überführung & Krematorium 📊 Richtwert PLZ-Region 26xxx ↗
Regionaler Marktrichtwert für Bestatterleistungen (oder eigenen Kostenvoranschlag eintragen):
€
6. Ärztliche Leichenschau (GOÄ Ziff. 101) & Sterbeurkunden ⚖️ Gebührenordnung (GOÄ)
Totenschein (165,77 € Festbetrag + Wegegeld), Sterbeurkunden & ggf. 2. Leichenschau im Krematorium
€
Optionale Zusatz- & Folgekosten (bei Bedarf anhaken):
7. Steinmetz: Grabstein, Einfassung & Inschrift 🔶 Optionaler Richtwert
Entfällt bei anonymen Grabfeldern oder pflegefreien Rasen-/Baumgräbern ohne eigenes Denkmal.
€
8. Trauerkranz, Blumenschmuck, Trauerredner & Bewirtung 🔶 Optionaler Richtwert
Je nach Gästeanzahl beim anschließenden Trauerkaffee und gewünschtem Blumenschmuck.
€
9. Nachlass: 3 Monate Mietfortzahlung (§ 564 BGB) & Wohnungsauflösung 🏠 Häufig übersehen
Ein Mietvertrag endet nicht mit dem Tod: Erben haften für die 3-monatige Kündigungsfrist (§ 573c BGB) sowie Räumung.
€
Ihre persönliche Kalkulation für Rastede:
Friedhofsgebühren: 0 €  +  Bestatter, GOÄ & Extras: 0 €
Berechneter Gesamtrahmen:
0 €
⛪ Kirchliche Friedhöfe in Rastede:
Neben den kommunalen Friedhöfen bestehen im Gemeindegebiet kirchliche Friedhöfe mit eigener Gebührenordnung:

Kirchliche Friedhöfe in Rastede

Friedhöfe von Kirchengemeinden — Satzung und Gebühren bestimmt die Kirchengemeinde.