🏛️ Friedhofssatzung & Gebührentarife im Volltext
1. Friedhofs- & Gebührensatzung Stand: 29.09.2025 Volltext anzeigen ▼
Hinweis: Der folgende Text wurde maschinell aus dem Originaldokument ausgelesen (Rohtext). Formatierungsabweichungen vom Original sind möglich. Rechtlich verbindlich ist ausschließlich die amtlich verkündete Satzung (Originaldokument bzw. amtliche Fundstelle) – nicht diese Textwiedergabe.
Hinweis: Die Gemeinde stellt Satzung und Gebührenordnung als ein gemeinsames Dokument bereit. Beide sind unten vereint abgedruckt.
Friedhofsgebührensatzung der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 26.06.2017
Friedhofsgebührensatzung
für den Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Halver vom 26. Juni 2017
Die Evangelische Kirchengemeinde Halver vertreten durch das Presbyterium erlässt gem. Artikel 159 Abs. 2 Kirchenordnung i.V. m. § 49 der Verordnung für die Vermögens- und Finanzverwaltung der Kirchengemeinden, der Kirchenkreise und der Kirchlichen Verbände in der Evangelischen Kirche von Westfalen (Verwaltungsordnung – VwO) vom 26. April 2001 und § 12 Abs. 1 Verordnung für das Friedhofswesen in der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche vom 13. Juli 2011 die nachstehende
Friedhofsgebührensatzung
§ 1
Gebührenpflicht
(1) Für die Benutzung des Friedhofes Halver und der Bestattungseinrichtungen sowie für weitere Leistungen der Friedhofsverwaltung werden nach Maßgabe dieser Satzung Gebühren erhoben.
(2) Die Gebührenpflicht entsteht mit der Erbringung der Leistung. Die Friedhofsträgerin ist berechtigt, eine Vorauszahlung in angemessener Höhe auf Gebühren für die beantragten Leistungen zu verlangen.
(3) Werden beantragte Leistungen nur teilweise in Anspruch genommen, so ist dennoch die volle Gebühr zu entrichten.
(4) Wird von der Benutzung des Friedhofes und seiner Bestattungseinrichtungen nach Beantragung Abstand genommen, sind die Aufwendungen zu ersetzen, die der Friedhofsträgerin entstanden sind.
§ 2
Gebührenschuldner
(1) Zur Zahlung der Gebühren ist die nutzungsberechtigte Person oder die Person verpflichtet, in deren Auftrag der Friedhof oder die Bestattungseinrichtungen benutzt werden.
(2) Wird die Gebühr von mehreren Personen geschuldet, so haftet jede einzelne Person als Gesamtschuldnerin.
§ 3
Fälligkeit der Gebühren
(1) Die Festsetzung der Gebühren erfolgt durch einen schriftlichen Gebührenbescheid. Dieser wird der Gebührenschuldnerin oder dem Gebührenschuldner durch einen einfachen Brief bekannt gegeben.
(2) Die Gebühren sind mit Bekanntgabe des Gebührenbescheids fällig, sofern im Gebührenbescheid nicht eine spätere Fälligkeit festgesetzt ist.
(3) Sofern die fälligen Gebühren nicht entrichtet worden sind, kann die Friedhofsträgerin Bestattungen und Leistungen verweigern.
(4) Gebühren werden im Verwaltungszwangsverfahren beigetrieben.
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
§ 4
Nutzungsgebühren
- 1. Reihengrabstätten mit Nutzungsrecht
- 1.1. Reihengrabstätten
- 1.1.1. Erdbestattung von Tot- und Fehlgeburten (Ruhezeit 15 Jahre) 422,50 Euro
- 1.1.2. Erdbestattung von Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr (Ruhezeit 25 Jahre) 704,50 Euro
- 1.1.3. Erdbestattung von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an (Ruhezeit 30 Jahre) 1.033,00 Euro
- 1.2. Reihengemeinschaftsgrabstätten einschließlich Unterhaltung durch die Friedhofsträgerin und Namensplatte
- 1.2.1. Erdbestattung (Ruhezeit 30 Jahre) 2.204,00 Euro
- 1.2.2. Urnenbeisetzung (Ruhezeit 30 Jahre) 1.395,00 Euro
- 2. Wahlgrabstätten mit Nutzungsrecht
- 2.1. Wahlgrabstätten
- 2.1.1. Erdbestattung je Grab (Nutzungszeit 32 Jahre) 688,00 Euro
- 2.1.2. Urnenbeisetzung je Grab (Nutzungszeit 32 Jahre) 688,00 Euro
- 2.1.3. Verlängerungsgebühr Erdbestattung je Grab und Jahr 21,50 Euro
- 2.1.4. Verlängerungsgebühr Urnenbeisetzung je Grab und Jahr 21,50 Euro
- 1.2. Wahlgrabstätten einschließlich Unterhaltung durch die Friedhofsträgerin
- 2.2.1. Erdbestattung 2 Gräber (Nutzungszeit 32 Jahre) 4.165,00 Euro
- 2.2.2. Urnenbeisetzung je Grab (Nutzungszeit 32 Jahre) 2.018,00 Euro
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
- 2.2.3. Verlängerungsgebühr Erdbestattung je Grabstätte und Jahr 130,16 Euro
- 2.2.4. Verlängerungsgebühr Urnenbeisetzung je Grab und Jahr 63,06 Euro
§ 5
Friedhofsunterhaltungsgebühren
Von den Nutzungsberechtigten wird zur Unterhaltung des Friedhofs eine Friedhofsunterhaltungsgebühr in Höhe von 15,50 Euro je Grab und Jahr erhoben.
Die Friedhofsunterhaltungsgebühr wird auf der Grundlage der folgenden Kostenarten kalkuliert:
a. Abfallbeseitigungskosten b. Wasserkosten c. Reparaturen d. Geringwertige Wirtschaftsgüter e. Pflege der Friedhofsanlage (Hecken, Rasen, Bäume, Wege) f. Anteilige Personal- und Verwaltungskosten
§ 6
Bestattungsgebühren
1. Grundgebühren
| 1.1. | Erdbestattung von Tot- und Fehlgeburten | 395,00 Euro |
|---|---|---|
| 1.2 | Erdbestattung von Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr | 395,00 Euro |
| 1.3 | Erdbestattung von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an | 697,00 Euro |
| 1.4 | Urnenbeisetzung | 358,00 Euro |
2. Besondere Gebühren
| 2.1 | Benutzung der Friedhofskapelle | 224,00 Euro |
|---|---|---|
| 2.2 | Grunddekoration der Friedhofskapelle | 67,00 Euro |
| 2.3 | Orgelspiel | 45,00 Euro |
| 2.4 | Benutzung des Andachtsraumes | 50,00 Euro |
| 2.5 | Benutzung der Leichenkammer/Abschiedsräume | 109,00 Euro |
| 2.6 | Ausschmückung des Grabes (Erdbestattung) | 52,00 Euro |
| 2.7 | Ausschmückung des Grabes (Urnenbeisetzung) | 21,00 Euro |
| 2.8 | Pro Sarg- oder Urnenträger/Begleitperson | 33,00 Euro |
§ 7
Gebühren für Umbettungen
| 1. | Umbettung auf demselben Friedhof | |
|---|---|---|
| a) | Erdbestattungen von Totgeburten und Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr je Grab | 1.049,00 Euro |
| b) | Erdbestattungen von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an je Grab | 2.287,00 Euro |
| c) | Urnenbeisetzungen je Grab | 803,00 Euro |
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
| 2. | Ausbettung bei Überführung auf einen fremden Friedhof | |
|---|---|---|
| a) | Erdbestattungen von Totgeburten und Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr je Grab | 654,00 Euro |
| b) | Erdbestattungen von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an je Grab | 1.590,00 Euro |
| c) | Urnenbeisetzungen je Grab | 445,00 Euro |
| 3. | Einbettung bei Überführung von einem fremden Friedhof | |
| a) | Erdbestattungen von Totgeburten und Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr je Grab | 395,00 Euro |
| b) | Erdbestattungen von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an je Grab | 697,00 Euro |
| c) | Urnenbeisetzungen je Grab | 358,00 Euro |
§ 8 Sonstige Gebühren
| 1. | Für die Zustimmung | |
|---|---|---|
| 1.1 | zur Errichtung eines stehenden Grabmals (einschließlich Standsicherheitsprüfung) | 85,00 Euro |
| 1.2 | zur Errichtung eines liegenden Grabmals | 45,00 Euro |
| 1.3 | zur Errichtung eines Holzkreuzes als Grabmal | 45,00 Euro |
| 2. | Für den Abbau und die Entsorgung | |
| 2.1 | eines stehenden Grabmals | 140,00 Euro |
| 2.2 | eines liegenden Grabmals | 49,00 Euro |
| 3. | Zulassung von gewerblichen Arbeiten | |
| 3.1 | Zulassung von Gewerbetreibenden gem. § 6 Abs. 1 Friedhofssatzung | 45,00 Euro |
| 3.2 | Ausstellung einer Berechtigungskarte gem. § 6 Abs. 6 Friedhofssatzung | 36,00 Euro |
| 4. | Ausstellung von sonstigen Urkunden/Bescheinigungen der Friedhofsverwaltung | 14,40 Euro |
| 5. | Umschreibung des Nutzungsrechts | 25,20 Euro |
| 6. | Rücknahme des Nutzungsrechts vor Ablauf der Nutzungszeit | 43,20 Euro |
§ 9 Öffentliche Bekanntmachung
(1) Diese Friedhofsgebührensatzung und alle Änderungen hierzu bedürfen zu ihrer Gültigkeit der öffentlichen Bekanntmachung.
(2) Öffentliche Bekanntmachungen erfolgen gemäß § 37 der Friedhofssatzung der Kirchengemeinde vom 07. 09. 2011, zuletzt geändert am 25.08.2014.
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
§ 10
Inkrafttreten
(1) Diese Friedhofsgebührensatzung und alle Änderungen treten gemäß § 38 der Friedhofssatzung der Kirchengemeinde vom 7.09.2011, zuletzt geändert am 25.08.2014 in Kraft.
(2) Mit Inkrafttreten dieser Friedhofsgebührensatzung tritt die Friedhofsgebührensatzung vom 25.08.2014 außer Kraft.
Halver, den 26. Juni 2017
Siegel
Die Friedhofsträgerin Esken, Vorsitzende des Presbyteriums Daubertshäuser, Kirchmeister Ralph Kämper, Presbyter/in
In Verbindung mit dem Beschluss des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 26. Juni 2017 kirchenaufsichtlich genehmigt
Für die §§ 4 – 8 (Gebührentarif wird die Genehmigung befristet Bis zum 31. Juli 2020 erteilt.
Bielefeld, 31. Juli 2017
Siegel
Evangelische Kirche von Westfalen Das Landeskirchenamt In Vertretung Dr. Heinrich Landeskirchenrat
Az.: 723.02-4104
Staatsaufsichtlich genehmigt Arnsberg, den 21. Aug. 2017 Bezirksregierung Arnsberg Im Auftrag
Az: 48:4.- 11
Siegel Unterschrift
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
Bekanntmachung
Top 10 Friedhof
10.2 Verlängerung der Friedhofsgebührensatzung
Beschluss:
Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Halver beschließt für seinen Friedhof in Halver die Verlängerung der Friedhofsgebühren gemäß §§ 4 bis 8 der Friedhofsgebührensatzung vom 26.06.2017 mindestens bis 31.12.2020 längstens um ein Jahr.
Die Übereinstimmung des obigen Beschlusses mit dem Protokollbuch sowie die Richtigkeit der übrigen Angaben werden hiermit bescheinigt.
Halver, den 23.03.2020
(Vorsitzende)
Kirchenaufsichtlich genehmigt.
Für die §§ 4 – 8 (Gebührentarif) wird die Genehmigung befristet bis zum 31. Dezember 2020 erteilt.
Bielefeld, 2. Juli 2020
Evangelische Kirche von Westfalen Das Landeskirchenamt In Vertretung
Martin Bock
Staatsaufsichtlich genehmigt Arneberg, den 30. Sep. 2020
Bezirksregierung Arneberg Im Auftrag
Az.: 723.02-4104
Die vorstehende Satzungsverlängerung wird hiermit öffentlich bekannt gemacht
Gebuehrenordnung
Bekanntmachung
Friedhofsgebührensatzung
für den Friedhof
der Evangelischen Kirchengemeinde
Halver
vom 29.08. 2025
Die Evangelische Kirchengemeinde Halver vertreten durch das Presbyterium
erlässt gem. Artikel 159 Absatz 5 Kirchenordnung i. V. m. § 12 Absatz 1 der Verordnung für das Friedhofswesen in der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche vom 13. Juli 2011 die nachstehende
Friedhofsgebührensatzung
§ 1
Gebührenpflicht
(1) Für die Benutzung des Friedhofes Halver und der Bestattungseinrichtungen sowie für weitere Leistungen der Friedhofsverwaltung werden nach Maßgabe dieser Satzung Gebühren erhoben.
(2) Die Gebührenpflicht entsteht mit der Erbringung der Leistung. Die Friedhofsträgerin ist berechtigt, eine Vorauszahlung in angemessener Höhe auf Gebühren für die beantragten Leistungen zu verlangen.
(3) Werden beantragte Leistungen nur teilweise in Anspruch genommen, so ist dennoch die volle Gebühr zu entrichten.
(4) Wird von der Benutzung des Friedhofes und seiner Bestattungseinrichtungen nach Beantragung Abstand genommen, sind die Aufwendungen zu ersetzen, die der Friedhofsträgerin entstanden sind.
§ 2
Gebührenschuldner
(1) Zur Zahlung der Gebühren ist die nutzungsberechtigte Person oder die Person verpflichtet, in deren Auftrag der Friedhof oder die Bestattungseinrichtungen benutzt werden.
(2) Wird die Gebühr von mehreren Personen geschuldet, so haftet jede einzelne Person als Gesamtschuldnerin.
§ 3
Fälligkeit der Gebühren
(1) Die Festsetzung der Gebühren erfolgt durch einen schriftlichen Gebührenbescheid. Dieser wird der Gebührenschuldnerin oder dem Gebührenschuldner durch einen einfachen Brief bekannt gegeben.
(2) Die Gebühren werden von der Friedhofsträgerin und/oder im Auftrage der Friedhofsträgerin vom Ev. Kreiskirchenamt Sauerland-Hellweg erhoben. Sie sind mit Bekanntgabe des Gebührenbescheids fällig, sofern im Gebührenbescheid nicht eine spätere Fälligkeit festgesetzt ist und an die Ev. Kreiskirchenkasse Lüdenscheid zu zahlen.
(3) Sofern die fälligen Gebühren nicht entrichtet worden sind, kann die Friedhofsträgerin Bestattungen und Leistungen verweigern.
(4) Gebühren werden im Verwaltungszwangsverfahren beigetrieben.
§ 4
Nutzungsgebühren
| (1) Reihengrabstätten mit Nutzungsrecht | ||
|---|---|---|
| a) Erdbestattung von Tot- und Fehlgeburten (Ruhezeit 15 Jahre) | 536,00 | Euro |
| b) Erdbestattung von Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr (Ruhezeit 25 Jahre) | 865,00 | Euro |
| c) Erdbestattung von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an (Ruhezeit 30 Jahre) | 1.335,00 | Euro |
| (2) Reihengemeinschaftsgrabstätten mit Nutzungsrecht einschließlich Unterhaltung durch die Friedhofsträgerin | ||
|---|---|---|
| a) Erdbestattung mit Namensplatte (Ruhezeit 30 Jahre) | 2.922,00 | Euro |
| b) Urnenbeisetzung mit Namensplatte (Ruhezeit 30 Jahre) | 1.872,00 | Euro |
| c) Erdbestattung mit Rasenbegrünung und mit ant. Gemeinschafts- stele (Ruhezeit 30 Jahre) | 2.625,00 | Euro |
| d) Urnenbeisetzung mit ant. Gemeinschaftsstele (Ruhezeit 30 Jahre) | 1.638,00 | Euro |
| (3) Wahlgrabstätten mit Nutzungsrecht | ||
|---|---|---|
| a) Erdbestattung je Grab (Nutzungszeit 32 Jahre) | 954,00 | Euro |
| b) Urnenbeisetzung je Grab (Nutzungszeit 32 Jahre) | 954,00 | Euro |
| c) Verlängerungsgebühr Erdbestattung/Urnenbeisetzung auf Wahl- grabstätten gem. Ziffer 3a) je Grab und Jahr | 29,81 | Euro |
| d) Verlängerungsgebühr Urnenbeisetzung auf Wahlgrabstätten gem. Ziffer 3b) je Grab und Jahr | 29,81 | Euro |
| (4) Wahlgemeinschaftsgrabstätten mit Nutzungsrecht einschließlich Unterhaltung durch die Friedhofsträgerin | ||
| --- | --- | --- |
| a) Erdbestattung -2 Gräber- (Nutzungszeit 32 Jahre) | 5.101,00 | Euro |
| b) Urnenbeisetzung je Grab (Nutzungszeit 32 Jahre) | 2.627,00 | Euro |
| c) Verlängerungsgebühr Erdbestattung/Urnenbeisetzung auf Wahlgemeinschaftsgrabstätten gem. Ziffer 4a) je Grabstätte und Jahr | 159,41 | Euro |
| d) Verlängerungsgebühr Urnenbeisetzung auf Wahlgemeinschaftsgrabstätten gem. Ziffer 4b) je Grab und Jahr | 82,09 | Euro |
| e) Urnenbeisetzung im Urnenrohr mit einheitlichem Grabmal ohne Beschriftung je Grab (Nutzungszeit 32 Jahre) | 4.040,00 | Euro |
| f) Verlängerungsgebühr Urnenbeisetzung auf Wahlgemeinschaftsgrabstätten gem. Ziffer 4e) je Grab und Jahr | 103,92 | Euro |
§ 5
Friedhofsunterhaltungsgebühren
Von den Nutzungsberechtigten wird zur Unterhaltung des Friedhofs eine Friedhofsunterhaltungsgebühr in Höhe von 20,16 € je Grab und Jahr erhoben. Die Friedhofsunterhaltungsgebühr wird auf der Grundlage der folgenden Kostenarten kalkuliert:
a. Abfallbeseitigungskosten b. Wasserkosten c. Reparaturen d. Geringwertige Wirtschaftsgüter e. Pflege der Friedhofsanlage (Hecken, Rasen, Bäume, Wege) f. Anteilige Personal- und Verwaltungskosten
§ 6
Bestattungsgebühren
| (1) Grundgebühren | ||
|---|---|---|
| a) Erdbestattung von Tot- und Fehlgeburten | 450,00 | Euro |
| b) Erdbestattung von Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr | 450,00 | Euro |
| c) Erdbestattung von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an | 861,00 | Euro |
| d) Urnenbeisetzung | 486,00 | Euro |
| --- | --- | --- |
| e) Urnenbeisetzung im Urnenrohr | 380,00 | Euro |
| (2) Besondere Gebühren | ||
|---|---|---|
| a) Benutzung der Friedhofskapelle | 268,00 | Euro |
| b) Grunddekoration der Friedhofskapelle | 82,00 | Euro |
| c) Orgelspiel | 66,00 | Euro |
| d) Benutzung des Andachtsraumes | 62,00 | Euro |
| e) Benutzung der Leichenkammer / Abschiedsräume | 175,00 | Euro |
| f) Ausschmückung des Grabes (Erdbestattung) | 70,00 | Euro |
| g) Ausschmückung des Grabes (Urnenbeisetzung) | 29,00 | Euro |
| h) Pro Sarg- oder Urnenträger / Begleitperson | 48,00 | Euro |
§ 7 Gebühren für Umbettungen
| (1) Umbettung auf demselben Friedhof | ||
|---|---|---|
| a) Erdbestattungen von Totgeburten und Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr je Grab | 1.326,00 | Euro |
| b) Erdbestattungen von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an je Grab | 2.893,00 | Euro |
| c) Urnenbeisetzungen je Grab | 1.098,00 | Euro |
| (2) Ausbettung bei Überführung auf einen fremden Friedhof | ||
|---|---|---|
| a) Erdbestattungen von Totgeburten und Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr je Grab | 876,00 | Euro |
| b) Erdbestattungen von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an je Grab | 2.032,00 | Euro |
| c) Urnenbeisetzungen je Grab | 612,00 | Euro |
| (3) Einbettung bei Überführung von einem fremden Friedhof | |||
|---|---|---|---|
| a) Erdbestattungen von Totgeburten und Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr je Grab | 450,00 | Euro | |
| b) | Erdbestattungen von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an je Grab | 861,00 | Euro |
| --- | --- | --- | --- |
| c) | Urnenbeisetzungen je Grab | 486,00 | Euro |
§ 8
Sonstige Gebühren
| (1) Zustimmung zur Errichtung eines stehenden Grabmals (einschließlich jährlicher Standsicherheitsprüfung) | 109,00 | Euro |
|---|---|---|
| (2) Zustimmung zur Errichtung eines liegenden Grabmals | 69,00 | Euro |
| (3) Zustimmung zur Errichtung eines Holzkreuzes als Grabmal | 69,00 | Euro |
| (4) Zustimmung zur Errichtung einer Einfassung | 69,00 | Euro |
| (5) Zustimmung zur Änderung eines stehenden oder liegenden Grabmals oder eines Holzkreuzes als Grabmal oder einer Einfassung | 35,00 | Euro |
| (6) Abbau- und Entsorgungsgebühr für ein stehendes Grabmal | 183,00 | Euro |
| (7) Abbau- und Entsorgungsgebühr für ein liegendes Grabmal | 60,00 | Euro |
| (8) Abbau- und Entsorgungsgebühr für eine Einfassung | 261,00 | Euro |
| (9) Zulassung von Gewerbetreibenden gem. § 6 Absatz 1 Friedhofssatzung | 69,00 | Euro |
| (10) Ausstellung einer Berechtigungskarte an Gewerbetreibende gem. § 6 Absatz 6 Friedhofssatzung | 58,00 | Euro |
| (11) Ausstellung von sonstigen Urkunden / Bescheinigungen der Friedhofsverwaltung | 23,00 | Euro |
| (12) Umschreibung des Nutzungsrechts | 40,00 | Euro |
| (13) Rücknahme des Nutzungsrechts vor Ablauf der Nutzungszeit | 69,00 | Euro |
§ 9
Öffentliche Bekanntmachung
(1) Diese Friedhofsgebührensatzung und alle Änderungen hierzu bedürfen zu ihrer Gültigkeit der öffentlichen Bekanntmachung. (2) Öffentliche Bekanntmachungen erfolgen gemäß § 37 der Friedhofssatzung der Kirchengemeinde vom 07.09.2011, zuletzt geändert am 08.04.2025.
§ 10
In-Kraft-Treten
(1) Diese Friedhofsgebührensatzung und alle Änderungen treten gemäß § 38 der Friedhofssatzung der Kirchengemeinde vom 07.09.2011, zuletzt geändert am 08.04.2025, in Kraft.
(2) Mit In-Kraft-Treten dieser Friedhofsgebührensatzung tritt die Friedhofsgebührensatzung vom 18.12.2023 außer Kraft.
Halver, den 29.09. 2025
Die Friedhofsträgerin Ev. Kirchengemeinde Halver Das Presbyterium:
... (Vorsitzende)
... (Mitglied)
... (Mitglied) In Verbindung mit dem Beschluss des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 29. September 2025 kirchenaufsichtlich genehmigt.
Für die §§ 4 – 8 (Gebührentarif) wird die Genehmigung befristet bis zum 30. April 2027 erteilt.
Bielefeld, 11. November 2025
Evangelische Kirche von Westfalen Das Landeskirchenamt Im Auftrag
Henning Richter
Az.: 723.02-4104
Staatsaufsichtlich genehmigt
Arnsberg, den 30.11.25, Az.: 48.4 - R
Bezirksregierung Arnsberg
Im Auftrag
Die vorstehende Gebührensatzung wird hiermit öffentlich bekannt gemacht
2. Friedhofssatzung Stand: 29.09.2025 Volltext anzeigen ▼
Hinweis: Der folgende Text wurde maschinell aus dem Originaldokument ausgelesen (Rohtext). Formatierungsabweichungen vom Original sind möglich. Rechtlich verbindlich ist ausschließlich die amtlich verkündete Satzung (Originaldokument bzw. amtliche Fundstelle) – nicht diese Textwiedergabe.
Friedhofssatzung
F r i e d h o f s s a t z u n g
für den Friedhof
der Evangelischen Kirchengemeinde
Halver
vom 7. September 2011
Der kirchliche Friedhof ist die Stätte, auf der die Kirche ihre verstorbenen Glieder zu Grabe geleitet. Sie gedenkt der Verstorbenen und vertraut sie der Gnade Gottes an. Sie ruft die Lebenden zum Heil in Christus. Sie verkündigt dabei den Tod als Gericht Gottes über alles irdische Wesen und bezeugt die Auferstehung Jesu Christi als Sieg über Sünde und Tod.
Auch zu der Zeit, in der das Evangelium auf dem Friedhof nicht verkündigt wird, ist der Friedhof mit seinen Grabstätten und seinem Schmuck der Ort, an dem die Verkündigung sichtbar bezeugt und der Verstorbenen und des eigenen Todes gedacht wird.
Der kirchliche Friedhof weist auf das christliche Menschenbild hin, das Lebende und Tote in einer Gemeinschaft vor Gott versteht und zugleich die Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit eines jeden Menschen vor Gott betont.
Alle Arbeit auf dem Friedhof erhält so ihren Sinn und ihre Richtung.
Die Evangelische Kirchengemeinde Halver vertreten durch das Presbyterium
erlässt gem. Artikel 159 Abs. 2 Kirchenordnung i. V. m. § 49 der Verordnung für die Vermögens- und Finanzverwaltung der Kirchengemeinden, der Kirchenkreise und der Kirchlichen Verbände in der Evangelischen Kirche von Westfalen (Verwaltungsordnung – VwO) vom 26. April 2001 und § 9 Verordnung für das Friedhofswesen in der Evangelischen Kirche von Westfalen (Friedhofswesenverordnung – FWVO) vom 18. Dezember 2003 die nachstehende
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
Friedhofssatzung
Inhaltsverzeichnis
I. Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Leitung und Verwaltung des Friedhofs
§ 2 Benutzung des Friedhofs
§ 3 Öffnungszteiten
§ 4 Verhalten auf dem Friedhof
§ 5 Grabmal- und Bepflanzungssatzung
§ 6 Zulassung fur gewerbliche Arbeiten
§ 7 GewerblicheArbeiten
§ 8 Gebühren
II. Grabstätten
§ 9 Nutzungsrechte
§ 10 Ruhezeiten
A. Reihengrabstätten
§ 11 Rechtsverhältnisse an Reihengrabstätten
B. Wahlgrabstätten
§ 12 Rechtsverhältnisse an Wahlgrabstätten
§ 13 Benutzung der Wahlgrabstätten
§ 14 Übergang von Rechten an Wahlgrabstätten
§ 15 Alte Rechte
C. Kolumbarien
§ 16 Kolumbarien
D. Gemeinsame Bestimmungen
§ 17 Grabgewölbe
§ 18 Belegung, Wiederbelegung, Öffnung der Gräber
§ 19 Aus- und Einbettungen
§ 20 Särge, Urnen und Trauergebinde
§ 21 Herrichtung und Instandhaltung der Grabstätten
§ 22 Vernachlässigung der Grabstätten
§ 23 Dauergrabpflegeverträge
§ 24 Grabmale
§ 25 Zustimmungspflicht fur Grabmale und sonstige bauliche Anlagen
§ 26 Instandhaltung der Grabmale
§ 27 Schutz bedeutender Grabmale, Anlagen, Gehölze und Bäume
§ 28 Entfernen von Grabmalen
III. Bestattungen und Feiern
§ 29 Bestattungen
§ 30 Anmeldung der Bestattung
§ 31 Leichenkammern
§ 32 Friedhofskapelle
§ 33 Andere Bestattungsfeiern am Grabe
§ 34 Musikalische Darbietungen
§ 35 Zuwiderhandlungen
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
IV. Schlussbestimmungen
§ 36 Haftung
§ 37 Öffentliche Bekanntmachung
§ 38 In-Kraft-Treten
I. Allgemeine Bestimmungen
§ 1
Leitung und Verwaltung des Friedhofs
(1) Die Evangelische Kirchengemeinde Halver (nachstehend "die Friedhofsträgerin" genannt) ist Trägerin des Friedhofs in Halver (nachstehend "der Friedhof" genannt).
(2) Leitung, Aufsicht und Verwaltung liegen bei der Friedhofsträgerin. Die Friedhofsträgerin kann einen Friedhofsausschuss bilden oder sich Beauftragter bedienen.
(3) Die Aufsichtsbefugnisse der Ordnungs- und Gesundheitsbehörden werden hierdurch nicht berührt.
(4) Im Zusammenhang mit allen Tätigkeiten der Friedhofsverwaltung dürfen personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet, gespeichert und genutzt werden. Eine Datenübermittlung an sonstige Stellen und Personen ist zulässig, wenn
a) es zur Erfüllung des Friedhofszwecks erforderlich ist, oder
b) die Datenempfänger der Stellen oder Personen ein berechtigtes Interesse an der Kenntnis der zu übermittelnden Daten glaubhaft darlegen und die betroffenen Personen kein schutzwürdiges Interesse an dem Ausschluss der Übermittlung haben.
(5) Im Übrigen gilt für die Übermittlung § 13 Kirchengesetz über den Datenschutz in der Evangelischen Kirche in Deutschland (DSG-EKD).
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
§ 2
Benutzung des Friedhofs
(1) Der Friedhof ist bestimmt zur Bestattung aller Verstorbenen, die ihren Wohnsitz im Bereich der Evangelischen Kirchengemeinde Halver hatten oder ein Recht auf Bestattung in einer bestimmten Grabstätte besaßen.
(2) Ausnahmen bedürfen der Zustimmung der Friedhofsträgerin.
§ 3
Öffnungszeiten
(1) Der Friedhof ist für Besucher während der an den Eingängen ausgehängten Zeiten geöffnet.
(2) Die Friedhofsträgerin kann den Besuch des Friedhofes oder einzelner Friedhofsteile bei Vorliegen eines wichtigen Grundes vorübergehend einschränken.
§ 4
Verhalten auf dem Friedhof
(1) Jede Person hat sich auf dem Friedhof der Würde des Ortes entsprechend zu verhalten. Die Anordnungen der Friedhofsträgerin bzw. ihrer Beauftragten sind zu befolgen.
(2) Auf dem Friedhof ist insbesondere nicht gestattet:
a) die Wege mit Kraftfahrzeugen und sonstigen Fahrzeugen (z. B. Fahrrädern / Rollern / Rollschuhen / Rollerblades / Skateboards) zu befahren. Ausgenommen sind Kinderwagen, Rollstühle sowie Fahrzeuge der Friedhofsverwaltung und der für den Friedhof zugelassenen Gewerbetreibenden (Einzelheiten ergeben sich aus der gem. § 6 dieser Satzung erforderlichen Zulassung).
b) Waren aller Art sowie gewerbliche Dienstleistungen anzubieten und dafür zu werben,
c) an Sonn- und Feiertagen und in der Nähe einer Bestattung störende Arbeiten auszuführen,
d) gewerbsmäßig zu fotografieren oder zu filmen,
e) Druckschriften ohne Zustimmung der Friedhofsträgerin zu verteilen,
f) Abraum und Abfälle außerhalb der dafür bestimmten Plätze abzulegen sowie Abfälle anderer Herkunft auf dem Friedhof zu entsorgen,
g) den Friedhof, seine Einrichtungen und Anlagen zu verunreinigen oder zu beschädigen, Einfriedungen und Hecken zu übersteigen und Rasenflächen und Grabstätten unberechtigt zu betreten,
h) zu lärmen, zu spielen, zu lagern und sich sportlich zu betätigen,
i) Hunde frei laufen zu lassen (Hundekot ist zu beseitigen),
j) sich als unbeteiligter Zuschauer während der Bestattungsfeier oder bei Umbettungen störend in unmittelbarer Nähe der Grabstätte aufzuhalten, sowie die Leichenhalle und die Friedhofskapelle unbefugt zu betreten, Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
k) Ansprachen und musikalische Darbietungen außerhalb von Bestattungen zu halten,
l) Unkrautvernichtungsmittel und chemische Schädlingsbekämpfungsmittel zu verwenden.
(3) Die Friedhofsträgerin kann Ausnahmen zulassen, soweit sie mit dem Zweck des Friedhofs und dieser Satzung vereinbar sind. Erforderliche Zustimmungen sind rechtzeitig bei der Friedhofsträgerin schriftlich einzuholen.
§ 5
Grabmal- und Bepflanzungssatzung
Für die Gestaltung der Grabstätten (Grabmal, gärtnerische Gestaltung usw.) kann die Friedhofsträgerin eine besondere Satzung erlassen.
§ 6
Zulassung für gewerbliche Arbeiten
(1) Gewerbetreibende benötigen für Tätigkeiten auf dem Friedhof eine vorherige Zulassung durch die Friedhofsträgerin, die Art und Umfang der Tätigkeit festlegt. Die Friedhofsträgerin kann Zulassungsbeschränkungen festlegen.
(2) Auf ihren Antrag werden nur solche Gewerbetreibende zugelassen, die in fachlicher, betrieblicher und persönlicher Hinsicht zuverlässig sind und die Friedhofssatzung sowie die Grabmal- und Bepflanzungssatzung schriftlich anerkennen.
(3) Bildhauerinnen und Bildhauer, Steinmetzinnen und Steinmetze, Gärtnerinnen und Gärtner bzw. Personen, die sie fachlich vertreten, müssen darüber hinaus die Meisterprüfung in diesem Beruf abgelegt haben oder eine anderweitig mindestens gleichwertige fachliche Qualifikation erworben haben. Bestatterinnen und Bestatter müssen als Gewerbetreibende zugelassen sein.
(4) Für sonstige Gewerbetreibende wird die Zulassung gesondert geregelt.
(5) Die Friedhofsträgerin kann Ausnahmen zulassen, soweit keine gesetzlichen Regelungen oder Verordnungen entgegenstehen.
(6) Die Friedhofsträgerin stellt über die Zulassung eine Berechtigungskarte aus. Sie kann befristet erteilt werden. Die Gewerbetreibenden und ihre Mitarbeitenden haben eine Ablichtung der Berechtigungskarte mit sich zu führen und auf Verlangen der Friedhofsträgerin vorzuzeigen.
(7) Die Friedhofsträgerin kann die Zulassung schriftlich widerrufen, wenn die Voraussetzungen für die Zulassung nicht mehr vorliegen oder die Gewerbetreibenden gegen die Vorschriften dieser Satzung oder der Grabmal- und Bepflanzungssatzung verstoßen.
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§ 7
Gewerbliche Arbeiten
(1) Die Gewerbetreibenden haften für alle Schäden, die sie oder ihre Bediensteten im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit auf dem Friedhof schuldhaft verursachen. Der Friedhofsträgerin ist von den Gewerbetreibenden der Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung vorzulegen.
(2) Gewerbliche Arbeiten dürfen nur werktags innerhalb der ausgehängten Öffnungszeiten ausgeführt werden und Bestattungen nicht stören.
(3) Die für die Arbeiten erforderlichen Werkzeuge und Materialien dürfen auf dem Friedhof nur vorüberehend und nur an Stellen gelagert werden, an denen sie nicht hindern oder stören. Es ist nicht gestattet, dass die Gewerbetreibenden in oder an den Wasserentnahmestellen des Friedhofs die Geräte reinigen.
(4) Die Gewerbetreibenden sind verpflichtet, die bei ihren Arbeiten anfallenden, nicht kompostierbaren Abfälle vom Friedhof zu entfernen. Die beim Aushub der Fundamente anfallende Erde ist auf dem Friedhof an den dafür vorgesehenen Ablagestellen zu deponieren.
(5) Bei Beendigung der Arbeiten sind die Arbeits- und Lagerplätze wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen.
(6) Mit Grabmalen und Grabbepflanzungen darf nicht geworben werden. Grabmale dürfen daher nicht mit Firmenschildern versehen werden. Nicht farbig ausgelegte, eingehauene Firmenzeichen bis zu einer Größe von 3 cm sind jedoch an einer Seite in den unteren 15 cm zulässig. Steckschilder für die Grabpflege mit voller Firmenanschrift der Friedhofsgärtnereien sind nicht zulässig.
§ 8
Gebühren
Die Friedhofsträgerin erhebt für die Benutzung des Friedhofs und seiner Einrichtungen Gebühren nach der kirchenaufsichtlich und staatlich genehmigten Gebührensatzung. Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
II. Grabstätten
§ 9 Nutzungsrechte
(1) Nutzungsrechte an Grabstätten werden unter den in dieser Satzung aufgestellten Bedingungen vergeben. Das Nutzungsrecht kann nur einer natürlichen oder einer juristischen Person übertragen werden. Die Grabstätten bleiben Eigentum der Friedhofsträgerin. An ihnen bestehen nur Rechte nach dieser Satzung.
(2) Die von der Friedhofsträgerin erstellten Aufteilungspläne werden für die Nutzungsberechtigten zur Einsichtnahme bereitgehalten. Bewerber um ein Nutzungsrecht an einer Wahlgrabstätte können anhand dieser Pläne oder gegebenenfalls an Ort und Stelle wählen, welche Grabstätte sie wünschen. Ein Anspruch auf Vergabe oder Verlängerung des Nutzungsrechts an einer bestimmten Grabstätte oder auf Unveränderlichkeit der Umgebung besteht nicht.
(3) Die Friedhofsträgerin vergibt das Nutzungsrecht durch schriftlichen Bescheid. Das herausgegebene Formular „Antrag auf Vergabe eines Nutzungsrechts / Bescheid über die Vergabe eines Nutzungsrechts“ soll verwendet werden. In dem Bescheid wird die genaue Lage der Grabstätte und die Dauer der Nutzungszeit angegeben. Dabei wird darauf hingewiesen, dass sich der Inhalt des Nutzungsrechts nach den Bestimmungen der Friedhofssatzung, der Friedhofsgebührensatzung und einer ggf. vorhandenen Grabmal- und Bepflanzungssatzung richtet.
(4) Auf dem Friedhof werden Nutzungsrechte vergeben an:
- a) Reihengrabstätten für Erdbestattungen mit allgemeinen Gestaltungsvorschriften
- b) Reihengrabstätten für Erdbestattungen mit zusätzlichen Gestaltungsvorschriften
- c) Reihengrabstätten für Urnenbeisetzungen mit zusätzlichen Gestaltungsvorschriften
- d) Wahlgrabstätten für Erdbestattungen mit allgemeinen Gestaltungsvorschriften
- e) Wahlgrabstätten für Erdbestattungen mit zusätzlichen Gestaltungsvorschriften
- f) Wahlgrabstätten für Urnenbeisetzungen mit allgemeinen Gestaltungsvorschriften
- g) Wahlgrabstätten für Urnenbeisetzungen mit zusätzlichen Gestaltungsvorschriften
(5) Aus dem Nutzungsrecht ergibt sich die Verpflichtung zur gärtnerischen Anlage und zur Pflege der Grabstätten, soweit durch diese Satzung nichts Anderes geregelt ist.
(6) Nutzungsberechtigte sind verpflichtet, der Friedhofsträgerin unverzüglich jede Änderung ihrer Anschrift mitzuteilen. Für Schäden oder sonstige Nachteile, die aus der Unterlassung einer solchen Mitteilung entstehen, ist die Friedhofsträgerin nicht ersatzpflichtig.
(7) Die Nutzungsberechtigten müssen mit Ablauf der Nutzungszeit der Friedhofsträgerin die Grabstätte in abgeräumtem Zustand übergeben. Wird die Grabstätte nicht abgeräumt übergeben, so werden die Arbeiten von der Friedhofsträgerin auf Kosten der bisherigen nutzungsberechtigten Person durchgeführt. Die Friedhofsträgerin ist nicht verpflichtet, die abgeräumten Pflanzen und baulichen Anlagen aufzubewahren.
(8) Das Nutzungsrecht kann entzogen werden, wenn die in der Friedhofsgebührensatzung festgesetzten Gebühren nicht entrichtet werden. Die Entziehung des Nutzungsrechts setzt voraus, dass die Beitreibung der Gebühren im Wege des Verwaltungszwangsverfahrens erfolglos durchgeführt worden ist.
(9) Die Bestimmungen des Abs. 7 gelten nicht für Reihen- und Wahlgemeinschaftsgrabstätten nach § 11 und § 12 dieser Satzung.
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§ 10
Ruhezeiten
(1) Die Ruhezeit für die Erdbestattung von Totgeburten und Fehlgeburten beträgt 15 Jahre. (2) Die Ruhezeit für die Erdbestattung von Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr beträgt 25 Jahre (3) Die Ruhezeit für Erdbestattungen von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an beträgt 30 Jahre. (4) Die Ruhezeit für Urnenbeisetzungen beträgt 30 Jahre.
A. Reihengrabstätten
§ 11
Rechtsverhältnisse an Reihengrabstätten
(1) Reihengrabstätten sind Grabstätten, die im Bestattungsfall für Erdbestattungen oder Urnenbeisetzungen einzeln nach der Reihe für die Dauer der Ruhezeit vergeben werden.
(2) Reihengrabfelder werden eingerichtet für:
a) Erdbestattung von Tot- und Fehlgeburten:
Größe der Nutzungsfläche pro Grab: Länge 1,50 m, Breite 0,90 m
b) Erdbestattung von Verstorbenen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr:
Größe der Grabstätte: Länge 1,50 m, Breite 0,90 m
c) Erdbestattung von Verstorbenen vom vollendeten 5. Lebensjahr an:
Größe der Grabstätte: Länge 2,50 m, Breite 1,25 m
d) Beisetzungen von Urnen:
Größe der Grabstätte: Länge 1,00 m, Breite 1,00 m
(3) In einer Reihengrabstätte darf nur eine Leiche bestattet oder eine Urne beigesetzt werden.
(4) Die Nutzung an einer Reihengrabstätte erlischt mit Ablauf der in dieser Satzung festgesetzten Ruhezeit. Die Ruhezeit kann nicht verlängert werden.
(5) Das Abräumen von Reihengrabfeldern oder Teilen von ihnen nach Ablauf der Ruhezeiten wird sechs Monate vorher öffentlich und durch ein Hinweisschild auf dem betreffenden Grabfeld bekannt gemacht. Eine Benachrichtigung der nutzungsberechtigten Personen muss nicht erfolgen. Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
(6) Zusätzlich werden Reihengemeinschaftsgrabstätten für Erdbestattungen und Urnenbeisetzungen eingerichtet. Die Anlage und Unterhaltung erfolgt für die Dauer der Ruhezeit durch die Friedhofsträgerin. Die Friedhofsträgerin legt auf jede Grabstätte eine einheitliche Grabplatte oder errichtet eine Gemeinschaftsstelle. Als Inschrift werden Vor- und Nachname sowie Geburts- und Sterbedatum der Verstorbenen aufgenommen. Außer der von der Friedhofsträgerin aufgelegten Grabplatte oder der Gemeinschaftsstelle darf kein weiteres Gedenkzeichen aufgestellt werden. Ein Anspruch, die Grabstätte individuell zu pflegen und zu gestalten sowie Grabschmuck auf der Grabstätte abzulegen, besteht nicht. Die Friedhofs-trägerin kann eine besondere Stelle ausweisen, an der Grabschmuck abgelegt werden kann. Die Friedhofsträgerin behält sich vor, den Grabschmuck von der besonderen Stelle in regelmäßigen Abständen zu entsorgen. Sofern Grabschmuck an einer nicht besonders ausgewiesenen Stelle abgelegt wird, wird vor jeder Unterhaltungsmaßnahme dieser Grabschmuck von der Friedhofs-trägerin abgeräumt und entsorgt. Eine Bestattung in den vorgenannten Grabstätten kann nur auf schriftlichen Antrag erfolgen. Ein Anspruch auf Bestattung in diesen Grabstätten besteht nicht.
B. Wahlgrabstätten
§ 12
Rechtsverhältnisse an Wahlgrabstätten
(1) Wahlgrabstätten sind Grabstätten, die besonders angelegt werden und an denen ein Nutzungsrecht für eine grundsätzlich die Ruhezeit überschreitende Nutzungszeit vergeben wird. Vor Ablauf der Nutzungszeit kann das Nutzungsrecht auf Antrag der nutzungsberechtigten Person verlängert werden.
(2) Für die Nutzungsfläche eines Grabes in einer Wahlgrabstätte gelten folgende Abmessungen:
- Erdbestattungen: Länge 2,50 m Breite 1,25 m
- Urnenbeisetzung: Länge 1,25 m Breite 1,00 m
(3) Ein Grab in einer Wahlgrabstätte für Erdbestattungen darf nur wie folgt belegt werden:
- mit einem Sarg
- mit bis zu zwei Urnen
- mit einem Sarg und einer Urne.
Ein Grab in einer Wahlgrabstätte für Urnenbeisetzungen darf nur mit zwei Urnen belegt werden.
(4) Maße auf alten Grabfeldern werden hiervon nicht berührt.
(5) Vor Ablauf der Ruhezeit ist eine Wiederbelegung des Grabes nicht zulässig.
(6) Die Nutzungszeit wird auf 32 Jahre festgesetzt.
(7) Die Friedhofsträgerin weist die nutzungsberechtigte Person bis drei Monate vor Ablauf des Nutzungsrechts durch schriftliche Benachrichtigung, oder wenn eine solche Benachrichtigung nicht erfolgen kann, durch öffentliche Bekanntmachung auf das Ende des Nutzungsrechts hin.
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver (8) Überschreitet bei einer weiteren Belegung oder Wiederbelegung eines Grabes die neu begründete Ruhezeit die laufende Nutzungszeit, so ist das Nutzungsrecht für die zur Wahrung der Ruhezeit notwendigen Jahre für die gesamte Wahlgrabstätte zu verlängern.
(9) Eine Verlängerung des Nutzungsrechts an einer Wahlgrabstätte kann von der Friedhofsträgerin verweigert werden, wenn eine Umgestaltung des Friedhofs zur Erfüllung des Friedhofszweckes erforderlich ist oder wenn gesetzliche Auflagen Wiederbelegungen ausschließen.
(10) Ein Anspruch der nutzungsberechtigten Person auf Rücknahme des Nutzungsrechts durch die Friedhofsträgerin und auf Erstattung von Gebühren besteht nicht. Die Friedhofsträgerin kann das Nutzungsrecht an einer Wahlgrabstätte zurücknehmen, wenn keine Ruhefristen mehr zu berücksichtigen sind. Eine Rücknahme ist nur für die gesamte Grabstätte möglich. Die Friedhofsträgerin kann Ausnahmen zulassen, wenn diese mit dem Friedhofszweck vereinbar sind.
(11) Zusätzlich werden Wahlgemeinschaftsgrabstätten für bis zu zwei Gräber eingerichtet. Ein Grab in einer Wahlgemeinschaftsgrabstätte für Erdbestattungen darf nur mit einem Sarg belegt werden. Ein Grab in einer Wahlgemeinschaftsgrabstätte für Urnenbeisetzungen darf nur mit zwei Urnen belegt werden. An diesen Grabstätten werden Nutzungsrechte vergeben. Die Anlage und Unterhaltung erfolgt für die Dauer der Ruhezeit durch die Friedhofsträgerin. Auf den Grabstätten ist vom Nutzungsberechtigten ein Grabmal nach den Bestimmungen der gültigen Grabmal- und Bepflanzungssatzung zu errichten. Ein Anspruch, die Grabstätte individuell zu pflegen und zu gestalten sowie Grabschmuck auf der Grabstätte abzulegen, besteht nicht. Die Friedhofsträgerin kann eine besondere Stelle ausweisen, an der Grabschmuck abgelegt werden kann. Die Friedhofsträgerin behält sich vor, den Grabschmuck von der besonderen Stelle in regelmäßigen Abständen zu entsorgen. Sofern Grabschmuck an einer nicht besonders ausgewiesenen Stelle abgelegt wird, wird vor jeder Unterhaltungsmaßnahme dieser Grabschmuck von der Friedhofsträgerin abgeräumt und entsorgt. Eine Bestattung in den vorgenannten Grabstätten kann nur auf schriftlichen Antrag erfolgen. Ein Anspruch auf Bestattung in diesen Grabstätten besteht nicht.
§ 13
Benutzung der Wahlgrabstätten
(1) In Wahlgrabstätten werden Nutzungsberechtigte und ihre Angehörigen bestattet.
(2) Als Angehörige im Sinne dieser Bestimmung gelten:
a) Ehegatten,
b) Lebenspartner nach dem Gesetz über die eingetragene Lebenspartnerschaft,
c) Verwandte auf- und absteigender Linie sowie Geschwister, Stiefgeschwister und deren Kinder,
d) die Ehegatten und eingetragenen Lebenspartner der unter c) bezeichneten Personen.
(3) Auf Wunsch der nutzungsberechtigten Person können darüber hinaus mit Zustimmung der Friedhofsträgerin auch andere Verstorbene bestattet werden.
(4) Ausnahmen bedürfen der Zustimmung der Friedhofsträgerin.
§ 14
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
Übergang von Rechten an Wahlgrabstätten
(1) Die nutzungsberechtigte Person kann ihr Nutzungsrecht nur einer berechtigten Person im Sinne von § 13 übertragen.
(2) Bei der Verleihung des Nutzungsrechts soll für den Fall des Todes der nutzungsberechtigten Person die Nachfolge im Nutzungsrecht unter Verwendung des Formulars „Antrag auf Vergabe eines Nutzungsrechts“ geregelt werden.
(3) Wird bis zum Tod der nutzungsberechtigten Person keine derartige Regelung getroffen, geht das Nutzungsrecht in nachstehender Reihenfolge auf die Angehörigen der nutzungsberechtigten Person mit deren Zustimmung über:
a) Ehegatten,
b) Lebenspartner nach dem Gesetz über die eingetragene Lebenspartnerschaft,
c) Verwandte auf- und absteigender Linie sowie Geschwister, Stiefgeschwister und deren Kinder,
d) die Ehegatten und eingetragenen Lebenspartner der unter c) bezeichneten Personen.
Sind keine Angehörigen der Gruppe a) bis d) vorhanden oder zu ermitteln, so kann das Nutzungsrecht mit Zustimmung der Friedhofsträgerin auch von einer anderen Person übernommen werden.
(4) Die Rechtsnachfolgerin oder der Rechtsnachfolger hat der Friedhofsträgerin den Übergang des Nutzungsrechts unverzüglich anzuzeigen. Die Übertragung des Nutzungsrechts wird der neuen nutzungsberechtigten Person schriftlich bestätigt. Solange das nicht geschehen ist, können Bestattungen nicht verlangt werden. Wird die Übernahme des Nutzungsrechts der Friedhofs-trägerin nicht schriftlich innerhalb einer Frist von drei Monaten angezeigt, so gilt das Nutzungs-recht als erloschen.
§ 15
Alte Rechte
(1) Für Wahlgrabstätten, über die die Friedhofsträgerin bei In-Kraft-Treten dieser Satzung bereits verfügt hat, richtet sich die Nutzungszeit nach den bei der Vergabe gültig gewesenen Vorschriften. Die Gestaltung der Grabstätte richtet sich nach dieser Satzung.
(2) Nutzungsrechte von unbegrenzter oder unbestimmter Dauer, die vor dem Inkrafttreten dieser Satzung entstanden sind, werden auf eine Nutzungszeit nach § 12 Abs. 6 dieser Satzung seit Erwerb begrenzt. Sie enden jedoch nicht vor Ablauf der Ruhezeit der letzten Bestattung oder vor Ablauf eines Jahres nach Inkrafttreten dieser Satzung.
C. Kolumbarien
§ 16
Kolumbarien (entfällt)
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D. Gemeinsame Bestimmungen
§ 17
Grabgewölbe
(1) Das Ausmauern von Grabstätten ist unzulässig. (2) Vorhandene Grabgewölbe sollen nicht weiter belegt werden.
§ 18
Belegung, Wiederbelegung, Öffnung der Gräber
(1) Die bei einer Bestattung aus Sicherheitsgründen erforderlichen Beseitigungen von Grabmalen, baulichen Anlagen und Bepflanzungen sind von der nutzungsberechtigten Person rechtzeitig zu veranlassen. Sofern diese Beseitigungen nicht bis spätestens 24 Stunden vor der Bestattung erfolgen, kann die Friedhofsträgerin die Bestattung verweigern. (2) In einem Sarg darf nur eine Leiche bestattet werden. Es ist zulässig, eine verstorbene Frau mit ihrem ebenfalls verstorbenen neugeborenen Kind oder zwei gleichzeitig verstorbene Geschwister im Alter bis zu einem Jahr in einem Sarg zu bestatten. (3) Vor Ablauf der in dieser Friedhofssatzung festgesetzten Ruhezeiten darf ein Grab nicht wiederbelegt werden. (4) Sargteile, Gebeine oder Urnenreste, die beim Ausheben eines Grabes gefunden werden, sind unter der Sohle des neu aufgeworfenen Grabes zu versenken. Das Grab ist sofort wieder zu schließen, sofern noch nicht verweste Leichen vorgefunden werden. (5) Ein Grab darf nur mit Zustimmung der Friedhofsträgerin und der zuständigen Ordnungsbehörde oder aufgrund richterlicher Anordnung geöffnet werden.
§ 19
Aus- und Einbettungen
(1) Die Ruhe der Toten darf grundsätzlich nicht gestört werden. (2) Aus- und Einbettungen von Leichen und Urnen sind ausnahmsweise bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zulässig. Hierzu ist die vorherige schriftliche Zustimmung der Friedhofsträgerin sowie der zuständigen Ordnungsbehörde erforderlich. (3) Ausbettungen aus einer Reihengrabstätte zur Einbettung in eine andere Reihengrabstätte sind nicht zulässig. (4) Aus- und Einbettungen erfolgen nur auf schriftlichen Antrag. Antragsberechtigt sind die Angehörigen. Die schriftliche Zustimmung der nutzungsberechtigten Person ist beizufügen. Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
(5) Aus- und Einbettungen werden von der Friedhofsträgerin durchgeführt. Sie bestimmt den Zeitpunkt der Aus- und Einbettung. Aus- und Einbettung von Erdbestattungen finden in der Regel nur in den Monaten Dezember bis Mitte März statt. Im ersten Jahr der Ruhezeit werden Ausbettungen nur bei Vorliegen eines dringenden öffentlichen Interesses ausgeführt.
(6) Die antragstellende Person trägt die Kosten der Aus- und Einbettung. Sie haftet für Schäden, die durch eine Aus- oder Einbettung entstehen.
(7) Der Ablauf der Ruhezeit wird durch die Aus- und Einbettung nicht unterbrochen oder gehemmt.
§ 20
Särge, Urnen und Trauergebinde
(1) Bestattungen sind in Särgen, Beisetzungen sind in Urnen vorzunehmen.
(2) Die Särge für Verstorbene ab dem vollendeten 5. Lebensjahr dürfen höchstens 2,10 m lang und die Kopfenden einschließlich der Sargfüße nicht höher als 0,80 m und im Mittelmaß 0,70 m breit sein. Sind in Ausnahmefällen größere Särge erforderlich, ist die Zustimmung der Friedhofsträgerin bei der Anmeldung der Bestattung einzuholen.
(3) Särge für Verstorbene bis zum vollendeten 5. Lebensjahr müssen so bemessen sein, dass ihre Einsenkung in die nach § 11 vorgesehene Grabstätte möglich ist.
(4) Särge müssen gegen das Durchsickern von Feuchtigkeit gesichert und genügend fest gearbeitet sein.
(5) Särge, Sargausstattungen, Sargabdichtungen, Urnen, Urnenkapseln und Totenbekleidung müssen aus verrottbarem Material bestehen. Nicht verrottbare Materialien werden zurückgewiesen.
(6) Das Einsenken von Särgen in Gräber, in denen sich Schlamm oder Wasser befindet, ist unzulässig.
(7) Särge, Urnen und Überurnen müssen so beschaffen sein, dass die chemische, physikalische oder biologische Beschaffenheit des Bodens oder des Grundwassers nicht nachteilig verändert wird.
(8) Trauergebinde und Kränze müssen aus natürlichen, biologischen, verrottbaren Materialien hergestellt sein. Gebinde und Kränze mit Kunststoffen sind nach der Trauerfeier durch die nutzungsberechtigte Person oder deren Beauftragte zu entfernen. Kunststoffe sind auch als Verpackungsmaterial nicht erlaubt.
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§ 21
Herrichtung und Instandhaltung der Grabstätten
(1) Das erstmalige Herrichten der Grabstätte nach der Bestattung und die Entsorgung des Grabschmucks wird auf Kosten der nutzungsberechtigten Person durch die Friedhofsträgerin durchgeführt.
(2) Jede Grabstätte ist spätestens sechs Monate nach dem Erwerb des Nutzungsrechts sowie nach jeder Bestattung für die Dauer des Nutzungsrechts so zu gestalten und an die Umgebung anzupassen, dass der Friedhofszweck erfüllbar ist und die Würde des Friedhofs gewahrt bleibt. Die Grabstätten sind gärtnerisch so zu bepflanzen, dass andere Grabstätten und die öffentlichen Anlagen und Wege nicht beeinträchtigt werden. Die Gehölze auf der Grabstätte dürfen eine Höhe von 1,50 m und die Grenzen der Grabstätte nicht überschreiten. Das Pflanzen von Bäumen ist nicht gestattet.
(3) Die Verwendung von Kunststoffen für die Grabgestaltung und als Grabschmuck ist untersagt.
(4) Abfälle sind in den dafür vorgesehenen Behältern zu entsorgen.
(5) Das Abdecken der Grabstätte mit Materialien, die die Belüftung und Bewässerung des Erdreiches verhindern, ist verboten.
(6) Zweckentfremdete Behältnisse und Arbeitsgeräte dürfen nicht auf der Grabstätte aufbewahrt werden.
(7) Das Aufstellen von Bänken und anderen Sitzgelegenheiten auf der Grabstätte ist genehmigungspflichtig.
§ 22
Vernachlässigung der Grabstätten
(1) Wird eine Grabstätte nicht ordnungsgemäß hergerichtet oder gepflegt, hat die nutzungsberechtigte Person nach schriftlicher Aufforderung der Friedhofsträgerin die Grabstätte innerhalb einer angemessenen Frist in Ordnung zu bringen. Ist die nutzungsberechtigte Person nicht bekannt oder nicht ohne besonderen Aufwand zu ermitteln, wird durch öffentliche Bekanntmachung und durch einen auf drei Monate befristeten Hinweis an der Grabstätte auf die Verpflichtung zur Herrichtung und Pflege hingewiesen.
(2) Kommt die nutzungsberechtigte Person ihrer Verpflichtung nicht nach, kann die Friedhofsträgerin die Grabstätte auf Kosten der nutzungsberechtigten Person in Ordnung bringen lassen oder das Nutzungsrecht ohne Entschädigung entziehen. Vor dem Entzug des Nutzungsrechts bzw. vor Herrichtung der Grabstätte auf Kosten der nutzungsberechtigten Person ist diese noch einmal schriftlich aufzufordern, die Grabstätte unverzüglich in Ordnung zu bringen. In der Androhung sind die voraussichtlichen Kosten zu benennen. In dem Entziehungsbescheid wird die nutzungsberechtigte Person aufgefordert, das Grabmal und die sonstigen baulichen Anlagen innerhalb von drei Monaten seit Unanfechtbarkeit des Entziehungsbescheides zu entfernen. Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
(3) Die nutzungsberechtigte Person ist in der schriftlichen Aufforderung oder in der öffentlichen Bekanntmachung auf die für sie maßgeblichen Rechtsfolgen des Abs. 2 Satz 1 hinzuweisen. In dem Entziehungsbescheid ist der Hinweis zu geben, dass das Grabmal und die sonstigen baulichen Anlagen entschädigungslos in die Verfügungsgewalt der Friedhofsträgerin fallen und die Kosten der Abräumung die nutzungsberechtigte Person zu tragen hat.
(4) Bei ordnungswidrigem Grabschmuck gilt Abs. 1 Satz 1 entsprechend. Wird die Aufforderung nicht befolgt oder ist die nutzungsberechtigte Person nicht ohne besonderen Aufwand zu ermitteln, kann die Friedhofsträgerin den Grabschmuck entfernen. Die Friedhofsträgerin kann das abgeräumte Material nach Ablauf einer Frist von drei Monaten seit Unanfechtbarkeit des Aufforderungsbescheides entsorgen.
§ 23 Dauergrabpflegeverträge
Zur Grabpflege können Dauergrabpflegeverträge abgeschlossen werden.
§ 24 Grabmale
Gestaltung und Inschrift der Grabmale dürfen nichts enthalten, was das christliche Empfinden verletzt oder der Würde des Ortes entgegensteht.
§ 25 Zustimmungspflicht für Grabmale und sonstige bauliche Anlagen
(1) Das Aufstellen und jedes Verändern von Grabmalen und sonstigen baulichen Anlagen bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Friedhofsträgerin. Die Zustimmung kann mit Auflagen erteilt werden. Mit der Durchführung dürfen nur zugelassene Bildhauerinnen und Bildhauer oder Steinmetzinnen und Steinmetze beauftragt werden.
(2) Die Zustimmung zur Errichtung oder Änderung ist rechtzeitig vor Vergabe des Auftrages unter Vorlage von Zeichnungen im Maßstab 1:10 und mit genauen Angaben über Art und Bearbeitung des Werkstoffes, über Inhalt, Form und Anordnung der Inschrift und des Symbols einzuholen. Bei Änderungen sind zusätzlich Fotografien der vorhandenen Grabmale einzureichen. Soweit diese Unterlagen für die Beurteilung nicht ausreichen, müssen Zeichnungen in größerem Maßstab oder Modelle sowie Proben des Werkstoffes und der vorgesehenen Bearbeitung vorgelegt werden. Das Errichten der Grabmale muss entsprechend der Technischen Anleitung zur Standsicherheit von Grabmalanlagen (TA Grabmal) der Deutschen Naturstein Akademie e. V. mit Sitz in 56727 Mayen erfolgen.
(3) Die Zustimmung erlischt, wenn das Grabmal oder die bauliche Anlage nicht binnen eines Jahres nach der Zustimmung errichtet worden ist.
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver (4) Grabmale und sonstige bauliche Anlagen, die ohne Zustimmung errichtet oder verändert und nicht genehmigungsfähig sind, werden auf Kosten der nutzungsberechtigten Person entfernt.
(5) Entspricht die Ausführung des Grabmals oder die sonstige bauliche Anlage nicht dem genehmigten Antrag und ist sie nicht genehmigungsfähig, wird der nutzungsberechtigten Person eine angemessene Frist zur Abänderung oder Beseitigung des Grabmals oder der sonstigen baulichen Anlage gesetzt. Nach Ablauf der Frist wird das Grabmal oder die sonstige bauliche Anlage auf Kosten der nutzungsberechtigten Person von der Grabstätte entfernt und zur Abholung bereitgestellt. Die Friedhofsträgerin ist nicht verpflichtet, das Grabmal oder sonstige baulichen Anlagen aufzubewahren. Die Friedhofsträgerin kann das Grabmal oder sonstige baulichen Anlagen nach Ablauf einer Frist von drei Monaten seit Unanfechtbarkeit des Aufforderungsbescheides entsorgen.
(6) Provisorische Grabzeichen dürfen als naturlasierte Holzstele oder naturlasiertes Holzkreuz bis zu einer Höhe von 0,80 m für einen Zeitraum von einem Jahr nach der Bestattung gesetzt werden.
(7) Bei der Anlieferung von Grabmalen oder sonstigen baulichen Anlagen ist der Friedhofsträgerin der Bescheid und ein Nachweis über die Zahlung der Gebühr vorzulegen. Einzelheiten über das Anliefern und Aufstellen von Grabmalen und sonstigen baulichen Anlagen sind mit der Friedhofsträgerin abzustimmen.
§ 26 Instandhaltung der Grabmale
(1) Die Grabmale und die sonstigen baulichen Anlagen sind dauernd in würdigem und verkehrssicheren Zustand zu halten. Verantwortlich dafür ist die nutzungsberechtigte Person als Eigentümerin des Grabmals oder der sonstigen baulichen Anlage.
(2) Mängel bezüglich der Standsicherheit von Grabmalen, sonstigen baulichen Anlagen oder Teilen davon hat die nutzungsberechtigte Person unverzüglich durch auf dem Friedhof zugelassene Gewerbetreibende beseitigen zu lassen. Bei Nichtbeachtung dieser Bestimmung haftet die nutzungsberechtigte Person für den Schaden. Wenn keine unmittelbare Gefahr besteht, erhält die nutzungsberechtigte Person eine schriftliche Aufforderung zur Befestigung oder zur Beseitigung.
(3) Ist die nutzungsberechtigte Person nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln, so ist auf die erforderliche Instandsetzung durch einen dreimonatigen Hinweis auf der Grabstätte und durch öffentliche Bekanntmachung hinzuweisen. Kommt die nutzungsberechtigte Person der Aufforderung zur Befestigung oder Beseitigung nicht nach, kann die Friedhofsträgerin am Grabmal oder an den sonstigen baulichen Anlagen Sicherungsmaßnahmen auf Kosten der nutzungsberechtigten Person vornehmen lassen.
(4) Bei unmittelbarer Gefahr ist die Friedhofsträgerin berechtigt, ohne vorherige Aufforderung an die nutzungsberechtigte Person das Grabmal auf deren Kosten umzulegen oder andere geeignete Maßnahmen durchzuführen. Die nutzungsberechtigte Person erhält danach eine Aufforderung, die Grabstätte oder das Grabmal wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen. Geschieht dies nicht, kann die Friedhofsträgerin die notwendigen Arbeiten durchführen Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
oder das Grabmal entfernen lassen. Die entstehenden Kosten hat die nutzungsberechtigte Person zu tragen. Die Friedhofsträgerin kann das Grabmal oder sonstige baulichen Anlagen nach Ablauf einer Frist von drei Monaten seit Unanfechtbarkeit des Aufforderungsbescheides entsorgen.
§ 27
Schutz bedeutender Grabmale, Anlagen, Gehölze und Bäume
(1) Künstlerisch oder geschichtlich bedeutende Grabmale und Anlagen oder solche, die als besondere Eigenart des Friedhofs gelten, unterstehen dem besonderen Schutz der Friedhofsträgerin. Sie werden als erhaltenswerte Grabmale oder Anlagen in einem Verzeichnis der Friedhofsträgerin geführt und dürfen nur mit Zustimmung der kirchlichen Aufsichtsbehörde verändert oder entfernt werden.
(2) Bei eingetragenen denkmalwerten Grabmalen und Anlagen im Sinne des Denkmalschutzgesetzes ist bei Veränderungen zusätzlich die Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde einzuholen.
(3) An Grabstätten mit künstlerisch oder geschichtlich bedeutenden Grabmalen und Anlagen, die frei von Nutzungsrechten und Ruhefristen sind, können neue Nutzungsrechte nur vergeben werden, wenn sich die künftige nutzungsberechtigte Person zur Restaurierung sowie zur laufenden Unterhaltung der Grabstätten verpflichtet.
(4) Gehölze und Bäume haben eine besondere Bedeutung für den Friedhof. Nutzungsberechtigte haben keinen Anspruch auf Beseitigung von Bäumen, Pflanzen und Hecken.
§ 28
Entfernen von Grabmalen
(1) Grabmale und sonstige bauliche Anlagen dürfen vor Ablauf der Nutzungszeit nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der Friedhofsträgerin entfernt werden.
(2) Nach Ablauf des Nutzungsrechts sind die Grabmale und die sonstigen baulichen Anlagen durch die nutzungsberechtigte Person zu entfernen. Werden die Grabmale oder baulichen Anlagen nicht innerhalb von drei Monaten nach Ablauf des Nutzungsrechts entfernt, kann die Friedhofsträgerin die Grabmale oder sonstigen baulichen Anlagen auf Kosten der nutzungsberechtigten Person entfernen lassen. Die Friedhofsträgerin kann das Grabmal oder sonstige baulichen Anlagen nach Ablauf einer Frist von drei Monaten seit Unanfechtbarkeit des Aufforderungsbescheides entsorgen. Die Friedhofsträgerin haftet nicht für Schäden an Grabmalen und sonstigen baulichen Anlagen, die durch Entfernung entstehen können.
(3) Bei erhaltens- und denkmalwerten Grabmalen ist § 27 zu beachten.
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III. Bestattungen und Feiern
§ 29
Bestattungen
(1) Die kirchliche Bestattung ist eine gottesdienstliche Handlung. Den Zeitpunkt legt die Friedhofsträgerin im Einvernehmen mit den Angehörigen und der zuständigen Pfarrerin oder dem zuständigen Pfarrer fest.
(2) Den Zeitpunkt einer nichtkirchlichen Bestattung legt die Friedhofsträgerin im Einvernehmen mit den Angehörigen fest.
(3) Bei Bestattung durch eine andere Pfarrerin oder einen anderen Pfarrer ist die Friedhofsträgerin zu informieren. Die Bestimmungen der Kirchenordnung über die Erteilung eines Erlaubnisscheins (Dimissoriale) bleiben unberührt.
§ 30
Anmeldung der Bestattung
(1) Die Bestattung ist unverzüglich bei der Friedhofsträgerin unter Vorlage der Bescheinigung des Standesamtes über die Beurkundung des Todesfalles oder des Bestattungserlaubnisscheines der Ordnungsbehörde schriftlich anzumelden. Bei Urnenbeisetzungen ist zusätzlich die Einäscherungsurkunde vorzulegen. Die Bestattung kann frühestens 2 Arbeitstage nach der Anmeldung erfolgen. Die Anmeldevordrucke der Friedhofsträgerin sind zu verwenden. Dabei ist die Anmeldung der Bestattung durch die antragstellende Person zu unterschreiben. Ist die antragstellende Person nicht nutzungsberechtigt an der Grabstätte, so hat auch die nutzungsberechtigte Person durch ihre Unterschrift ihr Einverständnis zu erklären. Ist die nutzungsberechtigte Person einer vorhandenen Wahlgrabstätte verstorben, so hat die künftige nutzungsberechtigte Person durch ihre Unterschrift die Übernahme des Nutzungsrechts in der Anmeldung schriftlich zu beantragen.
(2) Wird eine Bestattung nicht rechtzeitig mit den erforderlichen Unterlagen bei der Friedhofsträgerin angemeldet, so ist die Friedhofsträgerin berechtigt, den Bestattungstermin bis zur Vorlage der erforderlichen Angaben und Unterlagen auszusetzen. Werden die erforderlichen Unterschriften nicht geleistet, kann die Bestattung nicht verlangt werden.
§ 31
Leichenkammern
(1) Die Leichenkammern dienen zur Aufbewahrung der Verstorbenen bis zu deren Bestattung und der Aschenurnen bis zu deren Beisetzung. Die Aufbewahrung der Leichen erfolgt in Särgen. Die Kammern und die Särge dürfen nur im Einvernehmen mit der Friedhofsträgerin geöffnet und geschlossen werden. Die Särge sind rechtzeitig vor Beginn der Trauerfeier oder der Bestattung endgültig zu schließen. Für die Aufbewahrung von Leichen gilt das Gesetz über das Friedhofs- und Bestattungswesen (Bestattungsgesetz - BestG NRW) vom 17. Juni 2003 in der jeweils geltenden Fassung.
(2) Jede Leichenkammer und jeder Sarg ist mit den Angaben über Namen und Wohnort der verstorbenen Person sowie dem Namen des Bestattungsunternehmens zu versehen. Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
(3) Särge, in denen an anzeigepflichtigen Krankheiten verstorbene Personen liegen, dürfen nur mit Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamtes geöffnet werden.
(4) Die Friedhofsträgerin übernimmt die Grunddekoration der Leichenkammer. Zusätzliche Dekorationen sind mit der Friedhofsträgerin abzustimmen.
§ 32
Friedhofskapelle
(1) Die Friedhofskapelle dient bei der kirchlichen Bestattung als Stätte der Verkündigung.
(2) Die Friedhofsträgerin gestattet die Benutzung der Kapelle durch Religionsgemeinschaften, die zur Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland gehören.
(3) Die Benutzung der Kapelle durch andere Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften bedarf der vorherigen Zustimmung der Friedhofsträgerin. Bei den Trauerfeiern darf der christliche Glaube nicht verunglimpft werden. Christliche Symbole in der Kapelle dürfen nicht verdeckt, verändert oder entfernt und weitere Symbole nicht verwendet werden.
(4) Die Benutzung der Kapelle kann versagt werden, wenn die verstorbene Person an einer meldepflichtigen, übertragbaren Krankheit gelitten hat.
(5) Die Friedhofsträgerin übernimmt die Grunddekoration der Friedhofskapelle. Zusätzliche Dekorationen sind mit der Friedhofsträgerin abzustimmen.
§ 33
Andere Bestattungsfeiern am Grab
(1) Bestattungsfeiern anderer Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften am Grab sowie Ansprachen am Grab bedürfen der Zustimmung der Friedhofsträgerin.
(2) Kränze können mit kurzen Widmungsworten, soweit diese nicht widerchristlichen Inhalts sind, nach Abschluss der Bestattungsfeier an der Grabstätte niedergelegt werden.
(3) Kranzschleifen dürfen keine Inschriften widerchristlichen Inhalts tragen; andernfalls können solche Schleifen entfernt werden.
§ 34
Musikalische Darbietungen
(1) Für besondere musikalische Darbietungen bei Bestattungsfeiern in der Friedhofskapelle und auf dem Friedhof ist vorher die Zustimmung der Friedhofsträgerin einzuholen.
(2) Besondere Feierlichkeiten auf dem Friedhof (einschließlich Musikdarbietungen) außerhalb einer Bestattungsfeierlichkeit bedürfen der rechtzeitig einzuholenden Zustimmung der Friedhofsträgerin.
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
§ 35
Zuwiderhandlungen
Wer den Bestimmungen dieser Friedhofssatzung zuwiderhandelt, kann durch eine beauftragte Person der Friedhofsträgerin zum Verlassen des Friedhofs veranlasst, gegebenenfalls durch die Friedhofsträgerin wegen Hausfriedensbruchs angezeigt werden.
IV. Schlussbestimmungen
§ 36
Haftung
Die Friedhofsträgerin haftet nicht für Schäden, die durch nicht satzungsgemäße Benutzung des Friedhofs, seiner Anlagen und Einrichtungen, durch dritte Personen, durch Tiere oder durch höhere Gewalt entstehen.
§ 37
Öffentliche Bekanntmachung
(1) Diese Friedhofssatzung und alle Änderungen hierzu bedürfen zu ihrer Gültigkeit der öffentlichen Bekanntmachung.
(2) Öffentliche Bekanntmachungen oder Aufforderungen erfolgen im vollen Wortlaut durch Anschlag an der Bekanntmachungstafel der Friedhofsträgerin in
Halver, Kirchstraße 2 und Halver, Elberfelder Straße 27
für die Dauer von einer Woche.
Am ersten Tag des Anschlags wird in den nachfolgenden Tageszeitungen
„Allgemeiner Anzeiger und „Westfälische Rundschau“
auf den Anschlag hingewiesen. Mit diesem Hinweis beginnt die Bekanntmachungsfrist von einer Woche. Mit Ablauf der Bekanntmachungsfrist ist die Veröffentlichung vollzogen. Die jeweils gültige Fassung der Friedhofssatzung liegt zur Einsichtnahme in der Friedhofsverwaltung, Kirchstraße 7, Halver aus. Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
§ 38
Inkrafttreten
(1) Diese Friedhofssatzung und alle Änderungen treten jeweils am Tage nach der Veröffentlichung in Kraft. (2) Mit Inkrafttreten dieser Friedhofssatzung tritt die bisherige Friedhofssatzung vom 15.03.1991 in der Fassung vom 19.10.2005 außer Kraft.
Halver
07. September 2011
____________________, den ____________________
Die Friedhofsträgerin
Siegel
Ch. Dickel
Vorsitzender des Presbyteriums
Schmidt Kirchmeisterin
S. Kerspe Presbyterin
In Verbindung mit dem Beschluss des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 07. September 2011 kirchenaufsichtlich genehmigt.
Bielefeld, 17. Oktober 2011
Siegel
Evangelische Kirche von Westfalen Das Landeskirchenamt Im Auftrag
Jacob, Kirchenoberrechtsrat
Az.: 723.01-4104
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
Änderung der Friedhofssatzung
Die Ev. Kirchengemeinde Halver als Friedhofsträgerin ändert die Friedhofssatzung vom 07.09.2011 wie folgt:
§ 9
Nutzungsrechte
(7) Nach Ablauf des Nutzungsrechts wird die Grabstätte durch die Friedhofsträgerin auf Kosten der nutzungsberechtigten Person abgeräumt. Die nutzungsberechtigte Person hat die Möglichkeit, die Grabstätte selbst auf ihre Kosten abzuräumen und in abgeräumtem Zustand zu übergeben. Wird die Grabstätte nicht innerhalb von drei Monaten nach Ablauf des Nutzungsrechts abgeräumt übergeben, so werden die Arbeiten auf Kosten der bisherigen nutzungsberechtigten Person durchgeführt. Die Friedhofsträgerin ist nicht verpflichtet, die abgeräumten Pflanzen und baulichen Anlagen aufzubewahren.
§ 28
Entfernen von Grabmalen
(4) Grabmale und sonstige bauliche Anlagen dürfen vor Ablauf der Nutzungszeit nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der Friedhofsträgerin entfernt werden.
(5) Nach Ablauf des Nutzungsrechts werden die Grabmale und die sonstigen baulichen Anlagen durch die Friedhofsträgerin auf Kosten der nutzungsberechtigten Person entfernt. Die nutzungsberechtigte Person hat die Möglichkeit, Grabmale und sonstige bauliche Anlagen auf ihre Kosten selbst zu entfernen. Werden die Grabmale oder baulichen Anlagen nicht innerhalb von drei Monaten nach Ablauf des Nutzungsrechts entfernt, kann die Friedhofsträgerin die Grabmale oder sonstigen baulichen Anlagen auf Kosten der nutzungsberechtigten Person entfernen lassen. Die Friedhofsträgerin kann das Grabmal oder sonstige baulichen Anlagen nach Ablauf einer Frist von drei Monaten seit Unanfechtbarkeit des Aufforderungsbescheides entsorgen. Die Friedhofsträgerin haftet nicht für Schäden an Grabmalen und sonstigen baulichen Anlagen, die durch Entfernung entstehen können.
(6) Bei erhaltens- und denkmalswerten Grabmalen ist § 27 zu beachten.
Alle weiteren Bestimmungen der Friedhofssatzung bleiben bestehen.
Halver, den 09. November 2011
Die Friedhofsträgerin
Ch. Dickel, Vorsitzender des Presbyteriums
Schmidt, Kirchmeisterin
Kornelia Steller, Presbyterin Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
In Verbindung mit dem Beschluss des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 09. November 2011 kirchenaufsichtlich genehmigt.
Bielefeld, 1. Dezember 2011
Siegel
Evangelische Kirche von Westfalen Das Landeskirchenamt Im Auftrag
Jacob, Kirchenoberrechtsrat
Az.: 723.01-4104
**Satzung zur Änderung
der Friedhofssatzung für den Friedhof der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 25.08.2014**
§1
Die Friedhofssatzung für den Friedhof der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 07. September 2011, zuletzt geändert am 09. November 2011, wird wie folgt geändert:
Der Hinweis auf die Rechtsgrundlagen erhält folgenden Wortlaut:
„Die Evangelische Kirchengemeinde Halver vertreten durch das Presbyterium
erlässt gem. Artikel 159 Abs. 1 Kirchenordnung i.V. m. § 49 der Verordnung für die Vermögens-und Finanzverwaltung der Kirchengemeinden, der Kirchenkreise und der Kirchlichen Verbände in der Evangelischen Kirche von Westfalen (Verwaltungsordnung – VwO) vom 26. April 2001 und
§ 11 Abs. 1 Verordnung für das Friedhofswesen in der Evangelischen Kirche im Rheinland, der
Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche vom 13. Juli 2011 die nachstehende“
§ 3 Abs. 1 erhält folgenden Wortlaut:
„ (1) Außerhalb der an den Eingängen ausgehängten Öffnungszeiten ist das Betreten des Friedhofs verboten. Die Haftung der Friedhofsträgerin außerhalb dieser Öffnungszeiten ist ausgeschlossen.“
Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
§ 37 Abs. 2 Satz 2 erhält folgenden Wortlaut:
„ Am ersten Tag des Anschlags wird in der nachfolgenden Tageszeitung
„Allgemeiner Anzeiger“
auf den Anschlag hingewiesen. Mit diesem Hinweis beginnt die Bekanntmachungsfrist von einer Woche. Mit Ablauf der Bekanntmachungsfrist ist die Veröffentlichung vollzogen. Die jeweils gültige Fassung der Friedhofssatzung liegt zur Einsichtnahme in der Friedhofsverwaltung, Kirchstraße 7, Halver aus.“
§ 2
Diese Satzung tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft.
Halver, den 25. August 2014
Ev. Kirchengemeinde Halver
| Siegel | Schmidt | Esken | Jens Riedel |
|---|
(Unterschriften)
In Verbindung mit dem Beschluss des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 25.08.2014 kirchenaufsichtlich genehmigt.
Bielefeld, 8. September 2014
Siegel
Evangelische Kirche von Westfalen Das Landeskirchenamt Im Auftrag
Martin Bock
Az.: 723.01-4104
gültig ab 10. November 2014 Friedhofsverwaltung Ev. Kirchengemeinde Halver
Bekanntmachung
Satzung zur Änderung der Friedhofssatzung für den Friedhof der Ev. Kirchengemeinde Halver
vom 08.09.2025
§ 1
Die Friedhofssatzung für den Friedhof der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 07.09.2011 -zuletzt geändert am 25.08.2014- wird wie folgt geändert:
- 1. Der Hinweis auf die Rechtsgrundlagen erhält folgenden Wortlaut:
Die Evangelische Kirchengemeinde Halver vertreten durch das Presbyterium
erlässt gem. Artikel 159 Absatz 5 Kirchenordnung i. V. m. § 11 Absatz 1 Verordnung für das Friedhofswesen in der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche vom 13. Juli 2011 die nachstehende
- 2. bei § 11 (Rechtsverhältnisse an Reihengrabstätten) Abs. 2 wird ein neuer Buchstabe e) wie folgt hinzugefügt:
e) Beisetzungen von Urnen: Größe der Grabstätte:
Länge 0,50 m, Breite 0,50 m
- 3. § 11 (Rechtsverhältnisse an Reihengrabstätten) Abs. 6 erhält folgenden Wortlaut:
Zusätzlich werden Reihengemeinschaftsgrabstätten für Erdbestattungen und Urnenbeisetzungen eingerichtet. Die Anlage und Unterhaltung erfolgt für die Dauer der Ruhezeit durch die Friedhofsträgerin. Die Friedhofsträgerin legt auf jede Grabstätte eine einheitliche Grabplatte oder errichtet eine Gemeinschaftsstelle. Als Inschrift werden Vor- und Nachname sowie Geburts- und Sterbedaten der Verstorbenen aufgenommen. Außer der von der Friedhofsträgerin aufgelegten Grabplatte oder der Gemeinschaftsstelle darf kein weiteres Gedenkzeichen aufgestellt werden. Ein Anspruch, die Grabstätte individuell zu pflegen und zu gestalten sowie Grabschmuck auf der Grabstätte abzulegen, besteht nicht. Die Friedhofsträgerin kann eine besondere Stelle ausweisen, an der Grabschmuck abgelegt werden kann. Die Friedhofsträgerin behält sich vor, den Grabschmuck von der besonderen Stelle in regelmäßigen Abständen zu entsorgen. Sofern Grabschmuck an einer nicht besonders ausgewiesenen Stelle abgelegt wird, wird vor jeder Unterhaltungsmaßnahme dieser Grabschmuck von der Friedhofsträgerin abgeräumt und entsorgt. Eine Bestattung in den vorgenannten Grabstätten kann nur auf schriftlichen Antrag erfolgen. Ein Anspruch auf Bestattung in diesen Grabstätten besteht nicht.
- 4. bei § 12 (Rechtsverhältnisse an Wahlgrabstätten) wird beim Abs. 2 folgendes hinzugefügt:
- Urnenbeisetzung:
Länge 0,86 m Breite 1,00 m
- 5. § 12 (Rechtsverhältnisse an Wahlgrabstätten) Abs. 3 Satz 2 wird wie folgt neu gefasst:
Ein Grab in einer Wahlgrabstätte für Urnenbeisetzungen darf nur mit bis zu zwei Urnen belegt werden.
- 6. § 12 (Rechtsverhältnisse an Wahlgrabstätten) Abs. 11 erhält folgenden Wortlaut:
Zusätzlich werden Wahlgemeinschaftsgrabstätten für bis zu zwei Gräber eingerichtet. Ein Grab in einer Wahlgemeinschaftsgrabstätte für Erdbestattungen darf nur mit einem Sarg belegt werden. Ein Grab in einer Wahlgemeinschaftsgrabstätte für Urnenbeisetzungen darf nur mit bis zu zwei Urnen belegt werden. An diesen Grabstätten werden Nutzungsrechte vergeben. Die Anlage und Unterhaltung erfolgt für die Dauer der Ruhezeit durch die Friedhofsträgerin. Auf den Grabstätten ist vom Nutzungsberechtigten ein Grabmal nach den Bestimmungen der gültigen Grabmal- und Bepflanzungssatzung zu errichten. Bei den Urnen-Wahlgemeinschaftsgrabstätten im Urnenrohr wird von der Friedhofsträgerin ein einheitliches Grabmal errichtet, auf dem vom Nutzungsberechtigten eine Inschrift mit Vor- und Nachname sowie Geburts- und Sterbedaten der Verstorbenen aufzunehmen ist. Außer dem von der Friedhofsträgerin aufgelegten Grabmal darf kein weiteres Gedenkzeichen aufgestellt werden. Ein Anspruch, die Grabstätte individuell zu pflegen und zu gestalten sowie Grabschmuck auf der Grabstätte abzulegen, besteht nicht. Die Friedhofsträgerin kann eine besondere Stelle ausweisen, an der Grabschmuck abgelegt werden kann. Die Friedhofsträgerin behält sich vor, den Grabschmuck von der besonderen Stelle in regelmäßigen Abständen zu entsorgen. Sofern Grabschmuck an einer nicht besonders ausgewiesenen Stelle abgelegt wird, wird vor jeder Unterhaltungsmaßnahme dieser Grabschmuck von der Friedhofsträgerin abgeräumt und entsorgt. Eine Bestattung in den vorgenannten Grabstätten kann nur auf schriftlichen Antrag erfolgen. Ein Anspruch auf Bestattung in diesen Grabstätten besteht nicht.
§ 2
Diese Satzung tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft.
Halver, den 06.04 2025
Ev. Kirchengemeinde Halver Das Presbyterium
\_\_\_\_\_ \_\_\_\_\_ (Vors.) \_\_\_\_\_ \_\_\_\_\_ (Mitg.) \_\_\_\_\_ \_\_\_\_\_ (Mitg.)
In Verbindung mit dem Beschluss des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 8. April 2025 kirchenaufsichtlich genehmigt.
Bielefeld, 18. Juni 2025
Evangelische Kirche von Westfalen Das Landeskirchenamt Im Auftrag
Henning Richter
Az.: 723.01-4104
Die vorstehende Änderungssatzung wird hiermit öffentlich bekannt gemacht
Kirchliche Friedhöfe in Halver, Stadt
- Friedhofsgebührensatzung der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 26.06.2017
- Friedhofssatzung der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 07.09.2011 (zuletzt geändert am 08.09.2025)
- Friedhofsgebuehrensatzung der Ev. Kirchengemeinde Halver vom 29.09.2025
Friedhöfe von Kirchengemeinden — Satzung und Gebühren bestimmt die Kirchengemeinde.